Land Bremen mit einem Gemeinschaftsstand auf der Expo Real 2022

Nachdem die Expo Real, eine der wichtigsten Fachmessen für Immobilien und Investitionen in Europa, in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt gar nicht oder nur in verschlankter Form stattfinden konnte, wird sie dieses Jahr vom 4. bis 6. Oktober wieder regulär in München ausgerichtet. Das Land Bremen ist mit einem 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand und 26 ausstellenden Unternehmen vor Ort wieder anwesend und stellt dem interessierten Fachpublikum innovative und zukunftsorientierte Immobilienprojekte vor.

Auf der Expo Real 2022 präsentiert sich das Land Bremen als interessanter und leistungsstarker Wirtschafts- und Immobilienstandort. Im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen organisiert die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH den gemeinschaftlichen Messeauftritt, auf dem 26 Bremer und Bremerhavener Mitausstellende ihre innovativen und besonderen Stadtentwicklungsprojekte vorstellen. Einige der wichtigsten Projekte, die das Land Bremen und seine Mitausstellenden auf der diesjährigen Immobilienfachmesse präsentieren, rücken die Revitalisierung stillgelegener Industriestandorte in den Fokus, mit dem Ziel, attraktive und nachhaltige Büro- und Wohnquartiere zu entwickeln. 

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Universität Bremen: Noch tiefere Einblicke in das Medienhandeln

Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen veröffentlicht ein umfangreiches Update seiner wissenschaftlichen Forschungssoftware. Die mithilfe einer langjährigen Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelten Apps geben tiefe Einblicke in das Medienhandeln der Menschen und die dabei entstehenden digitalen Spuren. Die wissenschaftliche Software ist unter Beteiligung eines internationalen Forschungsnetzwerks entstanden.

MeTag ist eine App zur detaillierten Erfassung von Medien-, Daten- und Technologietagebüchern auf unterschiedlichen Endgeräten. MeSort wiederum ist eine Software-Anwendung für die Sortierung von Medien- und Technologierepertories, aber auch für Q-Sort und qualitative Netzwerkforschung. Hiermit lassen sich interaktiv und mehrstufig Präferenzen in der Mediennutzung ermittelt. In mehreren Jahren Entwicklungszeit verfolgte das Entwickler-Team einen kooperativen Co-Creation-Ansatz, der die Wünsche und Ideen zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer in den Entwicklungsprozess direkt mit einbezog. Das nun veröffentlichte große Update der Apps ist ein wichtiges Ergebnis dieses Prozesses.

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Projekt „Hochschule Bremerhaven for Future“ bei der Klimawoche

Nachrichten über Ereignisse, die der Klimakrise zugeschrieben werden, sind kaum noch aus den Medien wegzudenken. Forschende warnen vor verheerenden Auswirkungen für Mensch und Natur. Lässt sich das Schlimmste noch verhindern? Ein Jahr lang haben Studierende, Mitarbeitende und Forschende der Hochschule Bremerhaven verschiedene Projekte dazu bearbeitet. Bei der Klimawoche des Projekts „Hochschule Bremerhaven for Future - Die Klimakrise und ihre Folgen - verstehen und handeln“ präsentieren sie ihre Ergebnisse und regen zum Mitdenken und Handeln an.

Rund ein Jahr lang haben sich Hochschulangehörige mit dem Thema Klimakrise beschäftigt. Hierfür wurden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Projektthemen – von Urban Gardening über nachhaltige Ernährung bis hin zu sozialen Aspekten des Klimawandels – gegründet, die sich für noch mehr Nachhaltigkeit auf dem Campus und in ihrem persönlichen Alltag engagiert haben. Dies ergänzt die zahlreichen Forschungsaktivitäten an der Hochschule Bremerhaven.

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Forschende der Jacobs University untersuchen Wasserlinsen

In Asien wird die Wasserlinse, ebenfalls bekannt als „Entengrütze“, seit langem auch als Nahrungsmittel genutzt. Die Arbeitsgruppe „CritMET: Critical Metals for Enabling Technologies“ der Jacobs University Bremen fand nun heraus: Wasserlinsen sind nicht nur nährstoffreich, sie speichern außerdem in besonders hohem Maße Seltene Erden.

Wasserlinsen gelten nicht nur als wichtiges Futtermittel, sondern werden von einigen Expert:innen auch als künftiges „Superfood“ für die menschliche Ernährung diskutiert. Sie enthalten etwa siebenmal so viel Eiweiß wie Soja und sind reich an Omega-3 Fettsäuren – in Thailand werden sie daher auch „Eier des Wassers“ genannt. Ein weiterer positiver Aspekt: als Wasserpflanzen verbrauchen sie kein wertvolles Ackerland.

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Projekt zu nachhaltigen Wasserstoffverbrennungskonzepten liefert Ergebnisse

Seit Mai vergangenen Jahres arbeitet ein Projektkonsortium bestehend aus niedersächsischen Wissenschaftlern an der Fragestellung, wie Wasserstoff eingesetzt werden kann, um die Primärregelleistung in thermischen Kraftwerken sicherzustellen. Rund 1,5 Jahre nach Projektbeginn konnte nun ein erstes Arbeitstreffen am Campus Wilhelmshaven der Jade Hochschule stattfinden.

Zur Bereitstellung der positiven Primärregelleistung – also der kurzfristigen Stromerzeugung – kann Wasserstoff verwendet werden. Durch die Verbrennung von reinem Wasserstoff mit reinem Sauerstoff entsteht hochwertiger Wasserdampf, der in Großkraftwerken zur spontanen Anhebung der Turbinenleistung und somit zur Erhöhung der Stromproduktion genutzt werden kann. „Technologisch ist dies allerdings nicht ganz einfach umzusetzen, da wir hier von Verbrennungstemperaturen von über 3.000 Grad Celsius sprechen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Karsten Oehlert. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellt die Verbrennungsqualität dar. Um die Ansammlung von explosivem, unverbranntem Wasserstoff im Kraftwerkskreislauf zu verhindern und eine bestmögliche Nutzung der gespeicherten Energie zu ermöglichen, ist es wichtig, dass die Verbrennung möglichst vollständig abläuft. Im Rahmen des Projektes wurde von der Arbeitsgruppe für Fluidenergiemaschinen (AFEM) und Partnern ein innovatives Brennerkonzept entwickelt, das sich derzeit in der Patentierungsphase befindet. 

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