Zukunft des Bauens in Bremerhaven

Mit dem BEA-Projekt startet in Bremerhaven ein Forschungsvorhaben, das den Hausbau und die Gebäudetechnik revolutionieren soll. „Wir nehmen das Vorbild der Natur und übertragen die ausgefeilten Konstruktionen von Meeresorganismen in die technische Welt“, erklärt Dr. Christian Hamm, Projektleiter und am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)verantwortlich für den Bereich Bionischer Leichtbau. „Das kann zum Beispiel die extrem stabile Struktur der winzigen Kieselalge sein, die unglaubliche Belastungen aushält – eben übertragen auf einen größeren Rahmen.“

Die Erkenntnisse der AWI-Forscher zur Leichtbauweise in der Natur kommen jetzt im Projekt „Bremerhavener Experimentalhaus für eine bioinspirierte, klima- und menschenfreundliche, ressourceneffiziente Architektur“ zu Anwendung, kurz BEA. Aufgeteilt ist das zunächst zweijährige Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in fünf verschiedene Phasen. Neben dem Aufbau eines Standortes zur praktischen Anwendung der entwickelten Baumaterialien, geht es vor allem auch um die Entwicklung der zukunftsweisenden und nachhaltigen Gebäude-Elemente. Ziel des BEA-Projektes ist, ressourcenschonend mit nachwachsenden und natürlichen Werkstoffe zu bauen und vor allem auch die CO2-Emissionen zu senken. Der Baubereich verursacht aktuell weltweit jährlich rund 11 Prozent des CO2-Ausstoßes – unter anderem durch die energieintensive Produktion von Beton.

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Kooperative Schiffsführung mit Schiff und Leitsystem auf der Weser erprobt

Ist man mit dem Auto unterwegs, informiert das Navigationssystem über Unfälle und Staus und bietet alternative Fahrstrecken an. Nun soll eine bessere Kommunikation und Automation dazu beitragen, dass auch in der Schifffahrt Lagebilder des Verkehrs synchron an Bord der beteiligten Schiffe und in den Verkehrszentralen erzeugt werden können.

Dazu wird in dem Forschungsprojekt greenCoPilot ein System zur Wegplanung von Schiffen aufgebaut. Mithilfe mehrerer Prototypen kann das Verfahren parallel an Bord, in der Einsatzzentrale am Campus Elsfleth und auch in einer Verkehrszentrale unter nautischer Expertise erprobt werden.

An Bord des Segelschulschiffs „SSS Großherzogin Elisabeth“ fand Anfang Oktober eine Erprobungsfahrt im Rahmen des Forschungsprojektes greenCoPilot statt. Prof. Dr.-Ing. Christian Denker ging mit drei Forschern an Bord, um das Routenaustauschsystem auf einem Schiff unter realen Bedingungen zu erproben.

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DFKI Spin-Off coneno unterstützt beim Monitoring von Covid-19

Covid 19 hat gezeigt, wie wichtig umfangreiche Basis-Informationen zu Ansteckungswegen, Krankheitsverläufen und Symptomen sowohl für die Abschätzung des Pandemieverlaufes als auch für die langfristige Forschung sind. Die Plattform CASE des 2016 gegründeten DFKI-Spin-offs coneno unterstützt das Monitoring von infektiösen Krankheiten durch direkte Beteiligung der Bevölkerung.

CASE – eine digitale partizipatorische Bürgerwissenschaftsplattform – kommt derzeit in den Niederlanden und Belgien zum Einsatz. Sie ermöglicht es Bürgern an wissenschaftlichen Studien teilzunehmen, ihre Daten zur Verfügung zu stellen und somit die Forschung aktiv zu unterstützen. CASE wird aktuell vor allem im Rahmen von Studien im Gesundheitssektor eingesetzt, weitere Anwendungsszenarien sollen folgen.

Für den erfolgreichen Transfer von vielversprechenden Technologien, Forschungsergebnissen und Know-how in Wirtschaft und Gesellschaft sind Ausgründungen ein zentraler Faktor. Bereits seit 1988 ermutigt das DFKI ambitionierte Forschende zur Gründung und unterstützt sie dabei aktiv. So sind bisher 99 Spin-offs mit mehr als 2.500 Arbeitsplätzen aus dem DFKI hervorgegangen.

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THE-Ranking: Jacobs University eine der besten 175 Universitäten weltweit

Es war eine Premiere. Erstmals nahm die Jacobs University Bremen mit ihren sozialwissenschaftlichen Studienprogrammen am „World University Ranking 2022 by Subject“ des britischen Magazins „Times Higher Education“ (THE) teil. Und gleich im ersten Anlauf schaffte sie es mit ihren zwei Bachelor- und Master-Programmen dieses Fachbereichs unter die besten 175 Universitäten der Welt. Im deutschlandweiten Vergleich belegt die englischsprachige Bremer Universität sogar Platz acht bei den Sozialwissenschaften. Insgesamt beteiligten sich 870 Universitäten an dem fächerspezifischen Ranking.

Insbesondere durch ihre internationale Ausrichtung überzeugte die private Hochschule. In dieser Wertungskategorie belegte die Jacobs University im deutschlandweiten Vergleich Platz 1, weltweit Platz 30. Knapp 80 Prozent ihrer Studierenden kommen aus dem Ausland zum Studium nach Bremen. Ein Großteil der Mitarbeitenden in Forschung, Lehre und Verwaltung hat ebenfalls einen internationalen Hintergrund. Aber auch mit ihrer Lehre konnte die Universität punkten. In diesem Bereich platzieren die sozialwissenschaftlichen Studiengänge der Jacobs University im deutschlandweiten Vergleich den neunten Platz und zählen international zum besten Viertel.

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Tourismus im August 2021: Positive Entwicklung

Der August 2021 war ein guter Monat für den niedersächsischen Tourismus. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) meldet nach vorläufigen Ergebnissen für den August 2021 insgesamt 1,5 Mio. angekommene Gäste. Gegenüber dem August 2020 entspricht dies einer Zunahme um 10,7 Prozent. Im Vergleich zum August 2019 waren es aber immer noch 11,3 Prozent weniger Gäste. Die Zahl der Übernachtungen stieg im August dieses Jahres im Vergleich zum August des Vorjahres um 17,0 Prozent auf 6 Mio. Sogar gegenüber dem August 2019 wurden 2,7 Prozent mehr Übernachtungen gebucht. Entsprechend hoch war die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten: Nahezu die Hälfte (49,1 Prozent) war belegt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in den gebuchten Quartieren betrug im August 2021 3,9 Tage.

Alle Reisegebiete verzeichneten im August 2021 bei den Übernachtungszahlen zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum August 2020. Die meisten Übernachtungen entfielen mit 1,5 Mio. auf das Reisegebiet Nordseeküste (+ 14,8 Prozent), gefolgt von der Lüneburger Heide mit 1 Mio. Übernachtungen (+ 13,6 Prozent). Die relativ höchsten Zuwächse gab es mit plus 84,1 Prozent auf 149 000 Übernachtungen im Reisegebiet Mittelweser.

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