Norddeutsche Länder setzen auf Energiewende und Meeresforschung

Die Regierungschefin und Regierungschefs der fünf norddeutschen Länder haben sich gestern zur Jahrestagung der Konferenz Norddeutschland (KND) im Bremer Rathaus getroffen. Auf der Tagesordnung standen dabei die Energiewende und die Wissenschaftspolitik – dabei insbesondere die Zusammenarbeit in der Küsten-, Polar- und Meeresforschung.

Diskutiert wurde unter anderem die Kooperation im Rahmen einer deutschen Allianz für Meeresforschung. Ein weiterer Punkt war der Aufbau eines Deutschen Maritimen Zentrums. Im Rahmen der Tagung – in diesem Jahr unter turnusmäßigem Vorsitz von Bremens Bürgermeister Carsten Sieling – trafen die Regierungschefs außerdem mit dem Unternehmerkuratorium Nord (UKN) zusammen, einem Zusammenschluss aus den Industrie- und Handelskammern sowie den Unternehmensverbänden in Norddeutschland.

Zur Umsetzung der Energiewende sagte Bürgermeister Sieling: "Die Offshore-Windenergie ist nicht nur für Norddeutschland, sondern für das ganze Land wichtig, und wir müssen die Potenziale in Nord- und Ostsee zum Gelingen der Energiewende nutzen. Mit dem zur Zeit festgelegten Netzausbaugebiet wird der Erneuerbare-Energien-Ausbau in Norddeutschland aber eher verlangsamt als beschleunigt. Und Deutschland muss runter vom Bremspedal. Die Bundesregierung ist deshalb aufgefordert, jetzt zu handeln und die Rahmenbedingungen für einen zügigen Ausbau zu verbessern."

Beim Treffen mit den Unternehmensverbänden stand die Beschleunigung von Planverfahren beim Infrastrukturausbau im Mittelpunkt der Unterredungen.

 

 

Konferenz: Innovative Technik in der Pflege

Bei der Konferenz "Zukunft der Pflege. Innovative Technik für die Praxis" diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis vom 4. bis 6. Juni 2018 über den Einsatz neuer Technologien im Gesundheitswesen. Die Veranstaltung findet im Informatikinstitut Offis an der Universität Oldenburg (Escherweg 2) statt.

Auf dem Programm stehen Vorträge und Modellvorführungen zu Themen wie dem Einsatz von Robotik in der Pflege, der Verwendung von Virtual Reality in der Pflegeausbildung sowie zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragestellungen. Weitere Informationen sind hier verfügbar.

 

 

Neue Coachingreihe für Existenzgründerinnen

Belladonna bietet ab dem 29./30. Juni erneut eine Coachingreihe für Existenzgründerinnen an. Frauen haben die Chance, innerhalb einer Gruppe von Gleichgesinnten in acht Modulen von Fachreferentinnen in ihrem Prozess der Existenzgründung begleitet zu werden.

Themen der Seminare werden unter anderem sein: Erstellung eines Businessplans, Kostenkalkulation, Marktanalyse, Präsentation des eigenen Angebots, Auftragsakquise, Buchführung und rechtliche Rahmenbedingungen.

Ziel dieser Coachingreihe ist, dass die Frauen selbst einen Businessplan erstellen, ihr Gründungsvorhaben umsetzen und sich in der Nachgründungsphase stabilisieren lernen.

Die Workshops finden als Gruppencoaching mit 10 bis 14 Frauen statt. Das Coaching kostet pro Teilnehmerin 1.000 Euro, wird aber mit 800 Euro für Bremerinnen und Bremerhavenerinnen bezuschusst, sodass letztlich 200 Euro übrig bleiben.

Anmeldeschluss ist der Dienstag, 19. Juni. Weitere Informationen erteilt Maren Bock, Tel. 0421-703534.

 

 

Städtebaulicher Vertrag für Neues Hulsberg-Viertel unterzeichnet

Vertreter der Stadt Bremen, der Gesundheit Nord (Geno) und der Grundstücksentwicklungsgesellschaft (GEG) haben heute den städtebaulichen Vertrag für das Neue Hulsberg-Viertel unterzeichnet. Der Vertrag schafft die Voraussetzungen für die Verabschiedung des Bebauungsplans, der am Dienstag auf der Tagesordnung der Baudeputation steht und im Juni von der Stadtbürgerschaft verabschiedet werden soll.

"Das Neue Hulsberg-Viertel ist ein bundesweit beachtetes Musterbeispiel für frühzeitige und umfassende Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung neuer Stadtquartiere", betonte Bausenator Joachim Lohse anlässlich der Unterzeichnung. "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, wesentliche Punkte zu Sozialwohnungsquote, Baugemeinschaften oder auch zum Erhalt hochwertiger Grünflächen unter den Beteiligten zu einen und in dem heutigen Vertrag zu verankern. Ich bin mir sicher: Das wird ein tolles und lebenswertes neues Bremer Quartier."

GEG-Geschäftsführer Florian Kommer: "Nun gilt es, das Neue Hulsberg-Viertel mit Leben zu füllen." Dazu will die GEG im Juni mit den ersten Grundstücksverkaufsverfahren für Wohnungsbauten starten.

Im Neuen Hulsberg-Viertel sollen insgesamt 1170 Wohnungen entstehen. 350 davon sind Sozialwohnungen. Das entspricht einer Quote von 30 Prozent.

Eine Besonderheit im Neuen Hulsberg-Viertel ist die Gründung eines Nachbarschaftsvereins. Dabei wurde von einem Hamburger Erfolgsmodell gelernt, nämlich dem dortigen Verein "Quartier 21". Der Verein soll einen wesentlichen Beitrag zum nachbarschaftlichen Miteinander leisten – beispielsweise durch Quartiersfeste, Nachbarschaftshilfsdienste und Tauschbörsen. Er muss aber auch ganz handfeste Angelegenheiten wie Strategien für eine nachhaltige Quartiersmobilität managen – z.B. den Verleih von Elektro-Lastenfahrrädern und das Management von Car-Sharing-Stellplätzen im Quartier. Jeder Grundstückseigentümer wird Mitglied im Quartiersverein und zahlt einen Vereinsbeitrag.

Insgesamt soll das neue Viertel 18 Kitagruppen beherbergen. Der Grundschulbedarf soll darüber abgedeckt werden, dass in den in Nachbarschaft liegenden Schulstandorten noch ungenutzte Flächenpotenziale gehoben und Bestandsschulen weiterentwickelt werden.

 

 

Bremer Bio-Marktplatz präsentiert Betriebe aus der Region

Unter dem Motto "Regionale Vielfalt erleben" findet am Sonntag, 27. Mai, von 11 bis 18 Uhr auf dem Hillmannplatz (Nähe Hauptbahnhof) der dritte Bremer Bio-Marktplatz statt. Neben der Teilnahme zahlreicher regionaler Bio-Ausstellerinnen und -Aussteller wird ein Rahmenprogramm zum ökologischen Landbau geboten. Auch ein Kochzelt und eine Bio-Modenschau sind geplant.

Für die Organisation des Bio-Marktplatzes hat sich in diesem Jahr ein Veranstaltungsteam gebildet. Beteiligt sind die Biostadt Bremen, der Ökomarkt Bremen, die Stadtland+ GmbH, der Verein Genussland Bremen-Niedersachsen, das Naturkost-Kontor Bremen und die M3B GmbH (Großmarkt Bremen).

Das komplette Programm ist hier als PDF verfügbar.

 

 

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