Umbau und Sanierung des ehemaligen Nordseegebäudes

Nachdem die Wirtschaftsdeputation einstimmig grünes Licht für die Herrichtung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Nordsee GmbH in Bremerhaven gegeben hat, stimmte am vergangenen Montag nun auch der Aufsichtsrat der FBG dem Vorhaben zu. Das Gebäude in der Klußmannstraße soll als Teil des sich in Entstehung befindenden AWI-Campus in Zukunft Büros für die Forscher des Instituts beherbergen.  

Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt knapp 7,5 Millionen Euro gehören der geplante Umbau und die Sanierung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Nordsee GmbH derzeit zu einem der größten Projekte der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH. „Um die Finanzierung des Vorhabens zu ermöglichen, sind die Bewilligung durch die Wirtschaftsdeputation und durch unseren Aufsichtsrat die ersten wichtigen Schritte gewesen, um die Planung konkretisieren zu können“, sagt Petra Neykov, Geschäftsführerin der FBG.

Das Vorhaben soll zu einem Teil durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Kofinanzierung durch das Land Bremen in Höhe von 50 Prozent der Fördersumme von insgesamt circa 1,8 Millionen Euro finanziert werden.

Das AWI benötigt dringend diesen weiteren Expansionsraum rund um den AWI-Campus, um auch weiterhin gemeinsam und übergreifend seine Forschungstätigkeiten in den verschiedensten Disziplinen ausüben zu können. Den tatsächlichen Baustart plant die FBG im kommenden Jahr.

Weitere Informationen sind unter www.fbg-bremerhaven.de erhältlich. 

 

 

Spirit of Discovery startet am Sonntagabend zur Emsüberführung

Das Kreuzfahrtschiff Spirit oft Discovery für die englische Reederei Saga Cruises, wird voraussichtlich am Sonntag, den 26. Mai 2019 Papenburg verlassen und auf der Ems nach Emden überführt. Das Schiff soll am Montagmorgen in Emden ankommen. Von Emden aus wird das Schiff zu den technischen und nautischen Erprobungen in die Nordsee aufbrechen. Die Ablieferung des Schiffes ist für Ende Juni geplant.

Die Spirit of Discovery wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt.   

Das 58.250 BRZ große Kreuzfahrtschiff bietet Platz für 999 Passagiere. Sie ist das erste von zwei Schiffen das die Meyer Werft für die englische Reederei Saga Cruises bauten wird. Die Meyer Werft arbeitet derweil noch an einem weiteren Kreuzfahrtschiffen, dass noch in diesem Jahr abgeliefert wird: Im Baudock II ist die  Norwegian Encore im Bau, die im Herbst 2019 fertiggestellt wird. 

Die Meyer Werft hat zurzeit ein Auftragsvolumen von 11 Kreuzfahrtschiffen. Dieses Auftragsbuch reicht bis Ende 2023 und ist damit das größte, das die Meyer Werft je hatte.

Das Ablegen des Schiffes im Papenburger Hafen und das Passieren der Dockschleuse können über die Webcam unter www.meyerwerft.de mit verfolgt werden.

 

 

Umfrage Deutscher Startup Monitor

Seit mehr als sechs Jahren ist der Deutsche Startup Monitor (DSM) die zentrale Informationsquelle für Medien und Politik in Deutschland, wenn es um das das Startup-Ökosystem geht. Der DSM bietet einen breiten Überblick über die biographischen Hintergründe und Einschätzungen von Gründerinnen und Gründern, aber auch spannendende Erkenntnisse in Bereichen wie Finanzierung und Internationalisierung.

Bremer Startups sind eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Sie dauert etwa 15 Minuten. Mit ihrer Teilnahme trage die Startups dazu bei, dass das Bremer Startup-Ökosystem sichtbarer wird. 2017 hatte Bremen einen Anteil von 1,4 Prozent, 2018 schon 4,4 Prozent.

Bremer Startups können sich hier an der Umfrage beteiligen.  

 

 

Lange Nacht der Bremer Museen

27 Kulturstätten in Bremen und Bremen-Nord öffnen am Samstag, 25. Mai, ab 18 Uhr ihre Türen bis 1 Uhr nachts. Das Programm der Langen Nacht der Bremer Museen steht zum diesjährigen Stadtmusikantensommer unter dem Motto „ÜberLeben“. 

Alle beteiligten Häuser bieten besondere Programmhöhepunkte rund um die vier Märchenfiguren oder im Rahmen der aktuellen Ausstellungen an. Im 19. Jahr hat sich die Anzahl der beteiligten Kulturstätten weiter erhöht. In diesem Jahr sind erstmals das Tischlerei-Museum und das Künstlerhaus Bremen dabei.

Die Lange Nacht der Bremer Museen versteht sich als Veranstaltung für alle. Demzufolge gibt es inklusive Angebote in Gebärdensprache, für Menschen mit Sehbeeinträchtigung sowie Lesungen in Leichter Sprache. Die Führungen „Anders Sehen“ ab 18 Uhr im Gerhard Marcks Haus richtet sich an Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Anhand tastbarer Materialien und Skulpturen öffnen sich andere Wahrnehmungsformen.

Ab 24 Uhr startet im Restaurant Tau an der Weserburg die After-Show-Party. Ohne Bändchen kostet der Eintritt ab 5 Euro.

Mit dem Eintrittsbändchen sind Besucher zur Langen Nacht der Bremer Museen im Tarifgebiet 1 des VBN mit Bahnen, Bussen und Shuttles mobil. Ebenfalls inklusive sind die extra eingesetzten Weser-Schiffe und die historische Straßenbahnlinien.

Radkultur-Fans haben die Möglichkeit, an geführten Radtouren teilzunehmen. Eine dreistündige Tour verbindet die citynahen Museen, eine 3,5-stündige die etwas außerhalb liegenden Kulturstätten. Interessierte müssen sich nicht anmelden. Start ist jeweils 18 Uhr am Marktplatz vor dem Schütting. 

Weitere Infos und das vollständige Programm sind hier erhältlich. 

 

 

Universität Bremen: Erfolgreiche "Qualitätsoffensive Lehrerbildung"

Die Universität Bremen gehört zu den bundesweit 64 Hochschulen, die von einer zusätzlichen Förderrunde der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern profitieren. Sie wurden von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK ausgewählt. Die Universität Bremen wirbt damit zum dritten Mal erfolgreich Gelder in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ein. Im Rahmen einer zusätzlichen Förderrunde erhält das Projekt „Strukturentwicklung für die Berufsschullehrerbildung" (SteBs) 1,4 Millionen Euro. Federführend ist das Institut Technik und Bildung (ITB) in Kooperation mit dem Projekt "Schnittstellen gestalten".

Der Konrektor für Lehre und Studium, Thomas Hoffmeister, betont: "Dieser erneute Erfolg stärkt die Lehrerbildung als Querschnittsaufgabe an der Universität Bremen. Die Initiative wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass wir unsere Lehramtsstudierenden sowohl im berufsbildenden als auch im allgemeinbildenden Lehramt insbesondere an der Schnittstelle ‚Bildung in der digitalen Welt‘ zukunftweisend professionalisieren."

An der Universität Bremen hat die Ausbildung für die allgemeinbildenden sowie die berufsbildenden Schulen eine lange Tradition. Beide Bereiche verlaufen bislang allerdings weitgehend getrennt voneinander; das wird sich in Zukunft mit dem neu eingeworbenen Projekt ändern. Im Förderzeitraum von vier Jahren (Förderbeginn: 1.1.2020) werden Synergie-Effekte zwischen beiden Fächern systematisch auf- und ausgebaut. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle "Bildung in der digitalen Welt". "Im Bereich der Digitalisierung konnten wir in der Berufsbildung bereits tragfähige Konzepte entwickeln und vielfältige Erfahrungen sammeln. Mit dem Projekt SteBS lassen sich diese jetzt gezielt mit Ansätzen und Erkenntnissen aus dem allgemeinbildenden Lehramt verknüpfen: Allgemein- und Berufsbildung lernen voneinander", sagt Professor Falk Howe, Sprecher des ITB. 

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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