Öffentliche Online-Auftaktveranstaltung "Innovationsstrategie Land Bremen 2030"

Die Innovationspolitik im Land Bremen wird neu ausgerichtet. Zum Beginn dieses Strategieprozesses lädt die Wirtschaftssenatorin alle Interessierten am Donnerstag, 29. Oktober 2020, ab 16 Uhr zu einer Online-Auftaktveranstaltung ein.

Hintergrund ist der Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Megatrends wie demografischer Wandel, Digitalisierung oder umwelt- und ressourcenschonendes Wirtschaften verändern die Wertschöpfungsketten im Land Bremen. Die Neuausrichtung der Innovationspolitik soll diese Entwicklungen aufnehmen. Unter dem Motto "Schlüssel zu Innovationen 2030 – Strategie für Innovation, Dienstleistungen und Industrie Land Bremen" sollen die Vorgaben für die europäische Förderperiode 2021 bis 2027 mitgestaltet werden.

Anlässlich der Auftaktveranstaltung erläutert Senatorin Kristina Vogt die politischen Ziele bei der Aufstellung der Innovationstrategie 2030. Anschließend werden die Ergebnisse einer Bestandsaufnahme vorgestellt, die in den vergangenen zwei Monaten das Innovationssystem im Land Bremen beleuchtet hat.

In einer Gesprächsrunde wird Abteilungsleiter Hans-Georg Tschupke, zuständig für Industrie, Innovation und Digitalisierung, mit dem Gutachter Gerd Meier zu Köcker vom Institut für Innovation und Technik (iit) sowie Expertinnen und Experten erste Thesen und mögliche Schwerpunkte für den weiteren Strategieprozess diskutieren. Die Teilnehmenden können sich online über Kurzumfragen und über die Chatfunktion mit einbringen.

Die "Auftaktveranstaltung Innovationsstrategie 2030" findet am Donnerstag, 29. Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr als Videokonferenz statt. Um eine Anmeldung im Voraus wird gebeten. Das Anmeldeformular findet sich hier.

 

 

Jacobs University bei Forschern aus dem Ausland sehr beliebt

Laut dem jüngst veröffentlichten Humboldt-Ranking ist die Jacobs University eine der beliebtesten Universitäten von Forscherinnen und Forschern aus dem Ausland. Die englischsprachige Uni belegt den siebten Platz unter rund 80 Hochschulen im deutschlandweiten Vergleich.

„Wir sind stolz, dass die Jacobs University einen essenziellen Beitrag dazu leistet, internationale Spitzen- und Nachwuchswissenschaftler für den Wissenschaftsstandort Bremen zu begeistern“, so Professor Thomas Auf der Heyde, Provost der internationalen Universität. „Mit der hervorragenden Platzierung unserer Universität ist Bremen in einer Liga mit den Metropolen Berlin und München sowie den traditionellen Universitätsstädten Göttingen und Bonn. Das Humboldt-Ranking bestätigt eindrucksvoll unser Konzept einer englischsprachigen Campus-Universität in Bremen-Nord.“

Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking gilt als wichtiger Indikator für die weltweite Reputation einer Forschungseinrichtung. Ausgewertet werden für das Ranking die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten.

 

 

Arbeitsmarkt 2019 im Land Bremen: Zahl der Erwerbstätigen leicht gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Bremen stieg im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,4 Prozent. Insgesamt gingen rund 438.000 Personen einer Beschäftigung im Land Bremen nach, im Jahr 2018 waren es noch etwa 436.000. Bundesweit stiegen die Zahlen zur Erwerbstätigkeit um 0,9 Prozent.

Während es in den Dienstleistungsbereichen einen Zuwachs von 0,7 Prozent zu verzeichnen gab, ging die Zahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe im gleichen Zeitraum um -0,8 Prozent zurück. Auf Bundesebene hingegen gab es ein Plus von 0,8 Prozent und in den Dienstleistungsbereichen von 1,0 Prozent.

Die Zahl der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte im Land Bremen hat um 1,1 Prozent zugenommen und damit spürbar kräftiger als die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt. Das Bundesergebnis liegt hier bei 1,6 Prozent.

 

 

Bundesverband Windenergie fordert Korrekturen am Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetzes

Der Bundesverband Windenergie (BWE) hat eine umfassende Stellungnahme zum Entwurf des geänderten Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) veröffentlicht, mit dem sich der Bundestag am 30. Oktober und der Bundesrat am 6. November in ersten Lesungen befassen werden.

„Wir legen jetzt unsere Einschätzung zum Entwurf vor, machen konkrete Änderungsvorschläge und weisen darauf hin, wo es Leerstellen gibt und wo Regelungen außerhalb des EEG zu treffen wären“, betont BWE-Präsident Hermann Albers. „Wir wollen mit unserer Stellungnahme einen Beitrag leisten, dass der Gesetzentwurf so nachgesteuert wird, dass er die Basis für den Re-Start der Energiewende darstellen kann.“

Wichtig sei, dass Widersprüche im Gesetzentwurf aufgelöst würden, so Albers. Diese ergäben sich beispielsweise durch zu niedrige Stromverbrauchsannahmen und die vorgesehenen Maßnahmen zur Regulierung der Strommarktpreise.

Die Stellungnahme des BWE finden Sie hier (PDF).

 

 

Online-Vortrag: „Purpose Marketing: Unternehmen als Sinn- und Wertelieferanten?“

Im laufenden Wintersemester bietet das Institut für Medienwirtschaft und Journalismus der Jade Hochschule wieder eine öffentliche Vortragsreihe an, diesmal virtuell als Videokonferenz.
 
Am Donnerstag, 29. Oktober um 16 Uhr ist Jo Reichertz vom Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen zu Gast. Er referiert zum Thema: „Purpose Marketing: Unternehmen als Sinn- und Wertelieferanten?“

„Purpose Marketing“ bezieht sich auf den Ansatz, der Aktivität eines Unternehmens einen bestimmten sozialen Sinn zu geben – neben dem Geldverdienen. Insbesondere beleuchtet Reichertz, ob es sich in der aktuellen Debatte um eine neue Entwicklung handelt oder ob lediglich eine alte Strategie wiederbelebt wird. Zudem diskutiert Reichertz mit den Teilnehmerinnen, wie glaubhaft es ist, wenn Unternehmen heute mit dieser Strategie arbeiten.
 
Mehr Informationen zu den Vorträgen gibt es hier.

 

 

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