Bremer Fahrradmodellquartier gewinnt deutschen Fahrradpreis 2018

Die Projektpartner des Bremer Fahrradmodellquartiers haben den Deutschen Fahrradpreis erhalten, der vom Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit mehreren Verbänden in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation vergeben wird. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr über 130 Projekte für den Preis beworben.

"Mit breit getragener Unterstützung aus dem Stadtteil richten wir erstmals in Deutschland eine ganze Fahrradzone ein, flankiert durch eine hohe Konzentration ergänzender Maßnahmen", betont Verkehrssenator Joachim Lohse. "Diesen Erfolg verdanken wir einer besonders engen Kooperation zwischen der Verwaltung, der Hochschule, dem Stadtteilbeirat und dem ADFC."

Eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen zeichnen das Fahrradmodellquartier aus: Unebenes Kopfsteinpflaster wird durch gut befahrbaren Asphalt ersetzt, rund 600 neue Fahrrad-Parkmöglichkeiten werden eingerichtet, Hauptverkehrsstraßen erhalten bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende, die Hochschule richtet ein Fahrrad-Repair-Café ein und organisiert Bike-Sharing sowie Lastenrad-Verleih, Gehwegnasen an Kreuzungen und Einmündungen sorgen für bessere Sicht und Sicherheit, zusätzlich wird die Beschilderung für Radtouristen verbessert.

In Bremen liegt der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsgeschehen derzeit bei rund 25 Prozent. "Bremen ist im Städtevergleich – wie alle Fahrradstädte – eine stauarme Stadt", so Lohse. "Von der Förderung des Radverkehrs profitieren so am Ende auch diejenigen, die weiterhin auf das Auto angewiesen sind." Das Fahrradquartier wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert.

 

 

Bremerhaven koordiniert EU-Projekt zur Energieeffizienz in Gebäuden

Vertreterinnen und Vertreter von 18 Partnern aus sieben europäischen Ländern haben sich in dieser Woche in Bremerhaven getroffen, um das Projekt "Act Now" zu starten. "Jetzt handeln" – so lautet der Appell zur Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen und privaten Gebäuden. Das Klimastadtbüro hat das Projekt im vorletzten Jahr angestoßen und ist nun Koordinator des mit 3,55 Millionen Euro von der Europäischen Union geförderten Vorhabens; davon fast 700.000 Euro für Bremerhaven.

Die Partner aus dem gesamten Ostseeraum und die Stadt Bremerhaven wollen in drei Jahren Projektlaufzeit gemeinsam Handlungsansätze erarbeiten, die möglichst viele Kommunen befähigen sollen, die Energieeffizienz von Gebäuden stark zu verbessern. In der länderübergreifenden Kooperation sieht Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert den entscheidenden Vorteil für einen Erfolg des Projektes: "Jedes Land hat seine eigenen Voraussetzungen und viele haben bereits Erfahrungen mit dem Thema gesammelt, deshalb ist ein Austausch über Ländergrenzen hinweg eine gute Möglichkeit, davon zu profitieren und voneinander zu lernen." 

 

 

Neues Regionalmonitoring-Angebot mit Daten aus Wirtschaft und Gesellschaft des Nordwestens

Die Metropolregion Nordwest hat ein neues Angebot zum Regionalmonitoring gestartet und stellt die Daten jetzt in einer interaktiven Internetanwendung zur Verfügung. Das Angebot umfasst mehr als 200 Indikatoren zu den Themenbereichen "Bevölkerung", "Arbeit und Beschäftigung", "Wirtschaft und Unternehmen", "Finanzen", "Fachkräfte", "Flächennutzung", "Bauen und Wohnen", "Verkehr und Mobilität" sowie "Soziale Infrastruktur".
 
"Die statistischen Daten bieten uns die Möglichkeit, künftige Herausforderungen im Wettbewerb der Regionen zu identifizieren und gleichzeitig unsere Stärken eindrucksvoll herauszustellen", so Landrat Jörg Bensberg, erster Vorsitzender der Metropolregion Nordwest.
 
Neben privaten Nutzern soll das neue Regionalmonitoring vor allem Fachanwender aus allen Bereichen der Regionalentwicklung ansprechen. Entwickelt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Informatikinstitut Offis und der Regio GmbH.

Das Projekt "Regionalmonitoring-Dashboard" wurde aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen auf Antrag der Stadt Oldenburg mit 73.000 Euro gefördert. "Das Projekt zeigt eindrucksvoll, welche innovativen Ergebnisse eine regionale Förderung von IT-Kooperationen hervorbringen kann", kommentiert Prof. Andreas Hein, Vorstandsmitglied im Offis, die Entwicklung. "Es ist keine Software von der Stange. Das Monitoring stellt Informationen und Fakten über die Metropolregion Nordwest einfach und bürgernah zur Verfügung."
 
Das Regionalmonitoring-Angebot ist hier erreichbar.

 

 

Til Schweiger stellt auf Messe "Gastro-Event" sein neues Bier vor

Von Sonntag bis Dienstag, 25. bis 27. Februar, bietet die dritte Fachmesse "Gastro-Event" in Bremen neue Ideen, Produkte und Dienstleistungen für das Gastgewerbe. Ein Highlight ist der Besuch des Schauspielers Til Schweiger, der am Montag sein eigenes Bier "Tils" präsentiert.

Schweiger, der in Hamburg das "Barefood Deli" betreibt, wird von 16 bis 18 Uhr auf dem Stand des Beckröge Getränkefachgroßhandels (Halle 7, 7C40) mit Gastronomen über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit sprechen.

 

Begrüßungsgeld nun auch für Auszubildende

Mit einem einmaligen "Begrüßungsgeld" in Höhe von 150 Euro belohnt das Land Bremen nun auch Neubürgerinnen und Neubürger, die zum Zweck einer Ausbildungsaufnahme ihren Wohnsitz nach Bremen oder Bremerhaven verlegen. Bisher erhielten ausschließlich Studierende diese Prämie.

Die Einführung des Begrüßungsgelds geht auf einen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft vom 6. April 2017 zurück. Mit dem Begrüßungsgeld werden alle Auszubildenden, die nach dem 5. April 2017 eine Ausbildung im Land Bremen begonnen haben und dafür umgezogen sind, mit einer Einmalzahlung belohnt.

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen: "Neben dem positiven fiskalischen Effekt, den jeder offizielle Neubürger bzw. jede offizielle Neubürgerin für die Freie Hansestadt Bremen bringt, verbinden wir mit dem Begrüßungsgeld auch die Hoffnung, dass Auszubildende auch nach Ihrer Ausbildung im Land Bremen bleiben werden."

Beantragt wird das Begrüßungsgeld beim Service-Center an der Universität Bremen. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

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