#denkraumbremerhaven: Die Zukunft nach Corona

Aus der Krise eine Chance machen - darin haben Bremerhaven und die Wirtschaft der Stadt Erfahrung. So kommt es, dass in der Coronakrise die Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS ihr Veranstaltungsportfolio in den virtuellen Raum ausweitet. Beim ersten #denkraumbremerhaven am 15. Mai ging es um die Zukunft nach und mit der Pandemie, um den Wandel in Globalisierung, Ökologie und Wirtschaft. Knapp 300 Menschen diskutierten live und online mit dem renommierten Zukunftsforscher Matthias Horx, BIS-Geschäftsführer Nils Schnorrenberger und Moderator Dr. Carl Naughton über Chancen und Perspektiven für die Seestadt.

Horx hat sich intensiv mit den Folgen der Pandemie beschäftigt: Bereits Mitte März veröffentlichte er einen Text mit dem Titel „Die Welt nach Corona“, der selbst viral ging, millionenfach gelesen und in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurde. Darin empfahl er eine Technik, die er auch im Impulsvortrag zum #denkraumbremerhaven vorstellte: die Re-Gnose. „Im Gegensatz zur Pro-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht ‚in die Zukunft’, sondern von der Zukunft aus zurück ins Heute“, erläuterte er. Jeder Teilnehmer solle sich vorstellen, im Herbst 2020 in einem Straßencafé zu sitzen. Wie war ich rückblickend während der Corona-Krise? Wie habe ich mich, wie hat sich meine Umgebung seitdem verändert? „Zukunft entsteht nicht durch große Megatrends, sondern durch unsere individuellen Reaktionen auf Krisen“, zeigte sich Horx überzeugt. Die Re-Gnose berücksichtige den persönlichen Wandel besser als die in eine ungewisse Zukunft gerichtete Pro-Gnose. 

Im zweiten Teil der Online-Veranstaltung, gab es eine lebendige Diskussion via Chat. Die Teilnehmer stellten von ihren Büros oder Wohnzimmern aus mehr als 50 Fragen an den Zukunftsforscher Horx und steuerten im Anschluss mehr als 110 Ideen zur Zukunft Bremerhavens bei, die wiederum gut 800-mal von anderen Teilnehmern bewertet und kommentiert wurden. Als besonders beliebt erwies sich dabei der Wunsch nach weiteren #denkräumen. Die nächsten Termine stehen bereits: Donnerstag, 11.06.2020, 16:30 Uhr, Donnerstag, 16.07.2020, 16:30 Uhr, Freitag, 28.08.2020, 14:00 Uhr. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie sind die Veranstaltungen rein virtuell oder als eine Mischung aus Präsenz und virtueller Diskussion denkbar.

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FBG Bremerhaven baut ehemalige Nordsee-Verwaltung für das AWI um

Der Wissenschaftsstandort Bremerhaven wächst weiter. Mit dem Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der „Nordsee“ am Handelshafen schafft die FBG Bremerhaven Platz für rund 200 zusätzliche Büroarbeitsplätze in der Forschung. Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, wird das Haus für die nächsten 20 Jahre anmieten und in den neuen AWI-Campus integrieren. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt knapp 7,5 Millionen Euro gehört das Vorhaben derzeit zu einem der größten Projekte der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH.

Mit der Sanierung des Nordsee-Gebäudes trägt die FBG dem stetigen Wachstum des AWI Rechnung, dessen Zentrale auf der gegenüberliegenden Seite des Handelshafens angesiedelt ist. Auf dem ehemaligen Firmengelände an der Klußmannstraße entsteht bereits das zukünftige Rasmus-Willumsen-Haus als wissenschaftlich-technisches Zentrum des AWI. In den Jahren 2017 und 2018 hatte die FBG außerdem den früheren Sitz der Fischmanufaktur Deutsche See für die Nutzung durch das Institut hergerichtet.

Die Arbeiten an dem Wissenschaftszentrum auf der Ostseite des Handelshafens sind zudem der Beginn einer bedeutenden Phase in der Stadtentwicklung Bremerhavens. Das Gelände an der Klußmannstraße ist gewissermaßen der Eingang zu dem geplanten Werftquartier, mit dem die Stadt und die FBG dem nördlichen Fischereihafen ein neues Gesicht und eine zukunftsweisende Nutzung geben wollen. 

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Förderung interdisziplinärer KI-Projekte mit bis zu 150.000 Euro pro Projekt

Mit dem Förderprogramm LINK – Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur erkundet die Stiftung Niedersachsen seit Anfang 2019 die Schnittmenge zwischen Kultur und Künstlicher Intelligenz (KI). Mit LINK-Masters schreibt die Stiftung nun gemeinsam mit der VolkswagenStiftung die Förderung interdisziplinärer Projektarbeit aus. Ziel ist die Entwicklung exemplarischer KI-Projekte im Kulturbereich und die Vernetzung der unterschiedlichen Expertinnen und Experten aus Kunst, Kultur und Informatik. Die Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2020.

LINK-Masters folgt einem dreistufigen Verfahren: Aus den Bewerbungen werden durch eine Jury 40 Teilnehmer ausgewählt und zu einem 3-tägigen Auftaktworkshop nach Hannover eingeladen. Aus dem Workshop heraus können sich neue und bestehende Teams mit ihren Projektideen für insgesamt 10 Planning Grants in Höhe von jeweils 10.000 Euro bewerben. Im Sommer 2021 werden die entstandenen Konzepte und der bis dahin erreichte Arbeitsstand auf einem Präsentationstag vorgestellt. Die Jury wählt drei Vorhaben aus, die mit je 150.000 Euro für die Realisierung in den folgenden 12 bis 18 Monaten ausgestattet werden. Diese Projekte werden bei GitHub und unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht und sollen zur Nachahmung und Weiterentwicklung anregen.

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Webinar-Reihe der Wirtschaftsförderung Oldenburg gestartet

Knapp 30 Interessierte haben am Dienstag, 19. Mai, am ersten Webinar der Wirtschaftsförderung Oldenburg zum Mobilen Arbeiten teilgenommen. Christine Ramb gab dabei viele Tipps zur Arbeit im Home Office. Klare Strukturen und Abläufe seien für eine gute Selbstorganisation sehr förderlich, so die Expertin der „einfach.effizient. Unternehmensberatung“. Als Beispiele nannte sie das Definieren realistischer Tagesziele oder Übergangsrituale für Arbeitsbeginn und Arbeitsende. Daneben gebe es viele Möglichkeiten, trotz räumlicher Distanz den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen zu halten, sei es durch virtuelle Treffen zur Kaffeepause oder kleine persönliche Nachrichten. 

Mit diesem Webinar hat die Wirtschaftsförderung Oldenburg eine wöchentliche Webinar-Reihe per Videokonferenz gestartet, um Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer bei den neuen Herausforderungen in der Corona-Krise zu unterstützen: Immer dienstags von 11.30 bis 12.45 Uhr geht es um Themen, die sich mit der Digitalisierung des Alltagsgeschäfts befassen.  

Der nächste Termin findet am Dienstag, 26. Mai, um 11.30 Uhr statt: Gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer, Kleinbetriebe oder Startups stellen sich auch diverse rechtliche Fragen: Gibt es beispielsweise ein Leistungsverweigerungsrecht während der Corona-Situation? Drohen strafrechtliche Konsequenzen, wenn falsche Angaben in Soforthilfeanträgen gemacht wurden? Diese und weitere Fragen beantwortet Rechtsanwältin Sandra Baumann und gibt Handlungsempfehlungen.  

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de anzumelden. Danach erhalten die Angemeldeten einen Link zur Videokonferenz, über den sie dann ganz einfach teilnehmen können.  

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Wirtschaftsministerium fördert Elektromobilität mit 5,7 Millionen Euro

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat umfassende Programme zur Förderung der Elektromobilität beschlossen. In den kommenden Jahren fließen insgesamt 5,7 Millionen Euro in den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Niedersachsen.

Für den Aufbau von privater Ladeinfrastruktur in Betrieben in Niedersachsen stellt das Land von 2020 bis 2023 zunächst 2,7 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, Unternehmen (KMU, Handwerksbetriebe)  beim Aufbau von privater Ladeinfrastruktur zu unterstützen, damit diese ihre Fahrzeugflotten auf E-Mobilität umstellen können. Die entsprechende Förderrichtlinie soll noch in diesem Jahr  veröffentlicht werden. 

Außerdem wird künftig der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos in Niedersachsen gefördert. Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz mit Schnellladesäulen mit mindestens 100 KW aufzubauen. Dafür stehen im Haushalt 2020 bis 2023 bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung. Niedersachsen wird dabei die Länderöffnungsklausel der neuen Bundesförderrichtlinie „Ladeinfrastruktur" nutzen. Die Förderung soll zum 1. Januar 2021 starten.

Darüber hinaus stellt das Wirtschaftsministerium eine Million Euro bereit, um an Behördenstandorten im eigenen Geschäftsbereich die Ladeinfrastruktur auszubauen und Fahrzeuge auf emissionsarme Antriebe umzustellen.

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Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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