Bremer Veranstaltungsgesellschaften unter einem Dach

Handel, Erlebnisse, Genuss und eben auch Wandel – dafür sorgt seit dem 1. Januar 2018 die M3B GmbH an drei Standorten mittendrin in Bremen. Nun bekommt das bremische Unternehmen Zuwachs. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 werden die Glocke Veranstaltungs-GmbH und die Musikfest Bremen GmbH zu Tochterunternehmen der M3B GmbH. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH überträgt dazu ihre Geschäftsanteile und die M3B GmbH hält künftig an der Glocke 100 Prozent der Geschäftsanteile und 40 Prozent am Musikfest.

Eigentümerin der M3B GmbH ist die Stadt Bremen. Das Unternehmen mit rund 230 Mitarbeitern erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro. Es umfasst die Geschäftsfelder Messe Bremen, Congress Bremen, ÖVB-Arena, Großmarkt Bremen und Bremer Ratskeller – Weinhandel seit 1405.

Geschäftsführer Hans Peter Schneider begrüßt die Bündelung der Bremer Veranstaltungsgesellschaften unter einem Dach. „Die Glocke und das Musikfest stehen für deutschlandweit renommierte Veranstaltungen. Das verbindet uns“, sagt der Geschäftsführer der M3B GmbH. Jährlich finden in den Messehallen und in der ÖVB-Arena rund 110 Eigen- und Gastveranstaltungen statt, wie zum Beispiel die jazzahead! oder die Bremen Classic Motorshow. Als einer der größten Marktveranstalter Norddeutschlands organisiert die M3B GmbH zudem jährlich rund 3.500 Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte. „Um es auf den Punkt zu bringen: Da kommt zusammen, was zusammengehört“, so Hans Peter Schneider.

Eine Ansicht, die Glocke- und Musikfest-Geschäftsführer Jörg Ehntholt teilt: „Bereits in der Vergangenheit waren wir Teil der jeweiligen stadteigenen Gesellschaften, die sich auf das Veranstaltungsgeschäft konzentriert haben. Es ist daher nur folgerichtig, dass wir nach der Gründung der M3B GmbH und der damit erfolgten strukturellen Neuausrichtung nun wieder unter einem Dach versammelt sind, zumal es bei Veranstaltungen wie der jazzahead! bereits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit gibt.“

Weitere Informationen sind unter www.m3b-bremen.de erhältlich.

 

 

4. Bremerhavener Wirtschaftsdialog zum Thema Fachkräftegewinnung

Bereits zum vierten Mal wird am 24. und 25. Mai 2019 der Bremerhavener Wirtschaftsdialog in der Seestadt stattfinden. Die exklusive Netzwerkveranstaltung für ansässige und überregionale Unternehmen wird von der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH organisiert. Sie nimmt in diesem Jahr mit dem Thema „Employer Branding“ die Fachkräftegewinnung und -sicherung in den Blick. 

Damit greift die Veranstaltung ein Anliegen auf, das die Wirtschaft nicht nur am Standort Bremerhaven bewegt: In einer aktuellen Umfrage der BIS unter mehr als 500 ansässigen Unternehmen wurde das Thema „Finden und Halten von Fachkräften“ als besonders wichtig angesehen.

„Identitätsbasiertes Employer Branding ist ein ganz fundamentaler Prozess im Unternehmen“, sagt Heike Probst, Senior Consultant bei der Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA) in Berlin. In ihrem Impulsvortrag auf dem vorabendlichen Empfang, am 24. Mai 2019 im Seefischkochstudio, spricht die Expertin darüber, wie es Arbeitgebern gelingen kann, durch die Bildung einer Arbeitgebermarke zukunftsfähiger zu werden. Authentizität spiele dabei eine entscheidende Rolle: „Wir wollen die Fachkräfte ja nicht gewinnen und nach einem Jahr wieder verlieren, sondern wir wollen erreichen, dass sie gerne im Unternehmen bleiben“, so Probst. 

Vier interessante Fachvorträge mit anschließenden Diskussionsrunden bilden den Auftakt am 25. Mai im Technologiezentrum t.i.m.e.Port II. Am zweiten Tag des Bremerhavener Wirtschaftsdialoges dreht sich alles um die Rekrutierung und Gewinnung von Fachkräften. Dabei geht es keinesfalls um die Anzahl der Bewerber, sondern vielmehr um die passgenaue Rekrutierung.

Auch 2019 findet der Wirtschaftsdialog im Rahmen des Bremerhavener SeeStadtFestes statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gibt das die Gelegenheit, das Networking beim stimmungsvollen abendlichen Segeltörn mit Höhenfeuerwerk entspannt ausklingen zu lassen.

Das ausführliche Programm des 4. Bremerhavener Wirtschaftsdialoges ist unter www.wirtschaftsdialog-bremerhaven.de zu finden. 

 

 

SDG Challenge: Auf die Plätze, fertig, los!

Mit dem Fahrrad zur Arbeit, Mehrwegbecher zum Kaffeetrinken oder einfach mal etwas pflanzen. Bei der SDG Challenge ist alles möglich. Pünktlich zu den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit rufen Umwelt Unternehmen und RENN.nord unter dem Slogan „10 Tage – 10 Challenges“ Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag auf.  

Die SDGs (Sustainable Development Goals) wurden von der UN mit der Agenda 2030 beschlossen und sind die Vision für unsere Welt für eine nachhaltige Zukunft. An Veränderungen in unserem Alltag führt dabei kein Weg vorbei. Mit der SDG Challenge wurden 10 einfache Ideen zusammengetragen, die Unternehmen für 10 Tage herausfordern, ihren Arbeitsalltag nachhaltiger zu gestalten. Egal welches Thema ihnen dabei besonders am Herzen liegt, mit der Challenge fordern sie nicht nur sich selbst heraus, sondern sind damit gleichzeitig Vorbild für alle anderen. Jedes Unternehmen kann sich eine Chalenge aussuchen und über das Teilnahme-Formular ein Foto für die Challenge-Galerie schicken, in der das geballte Engagement gesammelt wird. Natürlich sind auch eigenen Ideen herzlich willkommen. 

Weitere Informationen zum Mitmachen sind unter www.sdg-challenge.de erhältlich.

 

 

Welches Start-up ist bereit für eine Expansion nach Asien?

Das Enterprise Europe Network Bremen bietet deutschen Start-ups die Möglichkeit am Markterschließungsprogramm Next Step Asia des German Accelerators (GASEA) teilzunehmen. Im Rahmen des Programms findet eine Reise nach Singapur und Hongkong vom 2. bis 9. Juli 2019 statt. Next Step Asia richtet sich an deutsche Start-ups aller Branchen, die an einer Expansion nach Asien interessiert sind.

Das Programm, das in Zusammenarbeit mit der AHK Singapur von GASEA organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (BMWi) unterstützt wird, bietet die einzigartige Gelegenheit, in die führenden Start-up-Hubs in Singapur und Hongkong einzutauchen und erste Geschäftsmöglichkeiten auf dem asiatischen Markt zu identifizieren.

Zum NEXT STEP ASIA Programm gehört:

Workshops und 1:1 Meetings mit Mentoren, um das Geschäftsmodell des Teilnehmers auf den asiatischen Markt zuzuschneiden.

Möglichkeit, sich während einer exklusiven Pitch-Night in Singapur etablierten Unternehmen, Risikokapitalgebern und potenziellen Kunden zu präsentieren und sich zu vernetzen.

Kostenloser Zugang zu Asiens größter Technologiekonferenz RiSE in Hongkong, um dort außergewöhnliche Start-ups, Investoren und globale Medien zu treffen.

Start-ups, die Interesse an der Teilnahme haben, wenden sich bitte bis zum 28. Mai 2019 per Mail gdiekhoener(at)denkfabrik.digital an Dr.-Ing. Günther W. Diekhöner, Geschäftsführer, Enterprise Europe Network Bremen.

 

 

Architektenkammer und Ingenieurkammer zum Rennbahnquartier

In weniger als einer Woche steht der Volksentscheid zur Zukunft der ehemaligen Galopprennbahn zur Abstimmung. Kurz vor Toresschluss ist noch einmal die Frage zu stellen – worüber wird eigentlich abgestimmt? Eindeutig ist das nicht. Denn das städtebauliche Potenzial der Rennbahn als neues, verbindendes Stadtquartier im Bremer Osten ist noch nicht ermittelt. Niemand weiß, wie der neue Stadtteil aussieht, der mit dem Volksentschied verhindert werden soll.

Architektenkammer Bremen und Ingenieurkammer Bremen haben daher eine Positionsbestimmung „Das Rennbahnquartier und seine Potenziale“ erarbeitet. Architekten, Stadtplaner und Ingenieure haben an dieser fachlichen Ausarbeitung mitgewirkt. Sie stellt undogmatisch die quartierhistorischen Entwicklungen dar und benennt konkreten Nachholbedarf – jeweils mit Blick auf die angrenzenden Stadtteile.

„Bereits das planerische Denken in seinen Ansätzen durch einen Volksentscheid zu beenden, das ist kurzsichtig und resignativ“, kommentiert Ingenieurkammer-Präsident Torsten Sasse die bisherige Debatte. „Wir können hier über innovative Wohn-, Grün- und Verkehrskonzepte in einem attraktiveren und lebenswerteren Stadtteil diskutieren, auch über ein CO2-neutrales Quartier – oder wir verbieten uns diese fachliche Diskussion selbst.“ 

„Ein endgültiges Entwicklungsverbot für die Galopprennbahn wäre ein herber Schlag ins Kontor der Bürgerstadt Bremen“, ergänzt Oliver Platz, Präsident der Architektenkammer Bremen. „Die Befürworter des Volksentscheids haben bis heute keine Antworten für die notwendigen Weiterentwicklungen im Stadtteil gefunden, deswegen kann der Status Quo keine echte Option für eine wachsende Stadt Bremen sein.“

Architektenkammer Bremen und Ingenieurkammer Bremen stehen für eine ergebnisoffene Diskussions- und Planungskultur, die dem Bremer Osten die Chance gibt, sich weiterzuentwickeln, über sich nachzudenken und neue Impulse aufzunehmen.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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