i2b-meet-up: „Gewerbeimmobilien für den Mittelstand“

Die Nachfrage nach innerstädtischen Gewerbeflächen ist groß. Das gilt für große Produktions- und Logistikansiedlungen genauso wie für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Ansiedlung und Expansion wird derzeit durch fehlende Gewerbeflächen aufgehalten. Was kann der Mittelstand, aber vor allem der „normale“ Handwerksbetrieb, von den aktuellen Märkten der Gewerbeimmobilien erwarten? Darüber wird beim i2b-meet-up am Donnerstag, dem 28. Februar 2019, diskutiert. „Gewerbeimmobilien für den Mittelstand“ lautet das Thema des Abends, an dem verschiedene Bremer Akteure zu Wort kommen. 

Innerstädtische Gewerbeflächen sind knapp, das ist nicht nur ein Bremer Problem. Es ist keine Lösung, die Unternehmen einfach in weit entfernten Verdrängungslagen anzusiedeln. Das Ziel sollte vielmehr sein, innerstädtische Flächen anzubieten, damit gerade für Klein- und Handwerksbetriebe die Nähe zu ihren Kunden gegeben ist. Aber oftmals dauert die Ausweisung von Gewerbegrundstücken bzw. die koordinierte Umnutzung von Bestandsflächen zu lange. Die B-Plan-Entwicklung von Bestandsflächen muss schneller werden. Schließlich profitiert ja auch die Stadt davon, wenn kleinere Betriebe und Mittelständler Arbeitsplätze sichern und für Steuereinnahmen sorgen. 

Beim Themenkomplex „Gewerbeimmobilien für den Mittelstand“ spielen auch andere Aspekte eine Rolle. Welche Dienstleistungen wie gemeinsame Lagerhaltung, Wareneingang, etc. können zum Beispiel gebündelt werden und welche Angebote sind nötig um den Anforderungen zu begegnen? Wie kann die Politik diese Nische für Investoren und Entwickler interessant machen?

Wie kann dem akuten Handwerkermangel entgegengewirkt werden? Welche Möglichkeiten bestehen, Handwerker und Dienstleister an einem Ort zusammen zu bringen, damit für sie und ihre Kunden Synergien geschaffen werden? Wie ist das Immobilien-Verhältnis Wohnen vs. Gewerbe? Wie steht es mit der Beziehung Bestandflächen vs. Entwicklungsflächen? 

Den Eröffnungsvortrag wird Jens Lütjen, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH & Co KG, halten. 

Als Podiumsgäste werden erwartet:

Robert Bücking: Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft (Bündnis 90 / Die Grünen), Sprecher für Bau und Stadtentwicklung, Sprecher für Wirtschaft

Christoph Peper: Geschäftsführer, Peper & Söhne Projekt GmbH

Carsten Plötner: Vertreter des GEWERBEHOF Oslebshausen

Peter Senkowski: Geschäftsführer, D`Behr Elektro Technik GmbH

Stefan Schiebe: Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Bremen

Moderiert wird die Veranstaltung von Martin Busch, Radiomoderator und Autor.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Für den Einlass ist eine aktuelle, gültige Anmeldebestätigung mit QR-Karte nötig. Diese erhält man, indem man sich kostenlos unter www.i2b.de registriert, einloggt und danach zu der Veranstaltung anmeldet. 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn wird der Veranstaltungsort in Bremen bekannt gegeben. 

 

 

Die bremischen Häfen mit neuer Repräsentanz in Prag

Mit einer neuen Repräsentanz in Prag wollen die bremischen Häfen ihre gute Marktposition in der Tschechischen Republik weiter ausbauen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Hafenmanagementgesellschaft bremenports und der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ist in Bremen vorgestellt worden.

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner: „Mit der Neuaufstellung des Hafenmarketings im vergangenen Jahr haben wir entschieden, in wichtigen Hinterlandregionen stärker aufzutreten. Neben Österreich ist Tschechien ein wesentlicher Markt sowohl im Bereich Container als auch bei den Automobilen. Mit der neuen Repräsentanz in Prag wollen wir die Entwicklungen in unserem Nachbarland noch intensiver als bisher begleiten. Die bremenports-Repräsentanz soll für den Hafenstandort Bremen / Bremerhaven trommeln.“

Günthner hob hervor, dass die Repräsentanz auch als Anlaufstelle für bremischen Unternehmen zur Verfügung steht, die Unterstützung für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in Tschechien wünschen. „Die Repräsentanz ist ausdrücklich auch als Türöffner für Unternehmen gedacht, die die vielfältigen Chancen des tschechischen Marktes nutzen wollen. 

Die Handelsbeziehungen Tschechiens mit der Freien Hansestadt Bremen entwickeln sich ausgesprochen dynamisch, mit Sachsen und Hamburg hingegen stagnieren sie. 2018 stieg das bremisch-tschechische Handelsvolumen im Vorjahresvergleich um 14,6 Prozent und erreichte den Rekordwert von 848,4 Millionen Euro. Das ist mehr als Tschechiens Handel mit Kanada oder den Emiraten. Den Handelsverkehr dominieren mit Abstand Kraftwagen und Kraftwagenteile – mit 35 Prozent beteiligten sich diese 2018 am gemeinsamen Außenhandel, danach folgen Bekleidung, Metalle, Nahrungs- und Futtermittel sowie Maschinen. 

Kontakt zu den Großverladern in der Tschechischen Republik, Speditionen, Bahnoperatoren, Verbänden sowie den Terminals und stellt den Hafen- und Logistikstandort Bremen/Bremerhaven bei eigenen Vortragsveranstaltungen dar. Die bremischen Häfen werden dazu künftig bei den mindestens einmal jährlich stattfindenden Hafentagen innerhalb der Tschechischen Republik vorgestellt. Auch die bereits gut eingeführte Veranstaltungsreihe logistics Talk wird regelmäßig in Tschechien stattfinden.

 

 

Standortumfrage der Handelskammer zeigt konkrete Handlungsbedarfe auf

Die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven hat eine Unternehmensbefragung in Bremen und Bremerhaven quer durch alle Branchen und Größenklassen durchgeführt. Die Rückmeldungen der fast 800 teilnehmenden Unternehmen, die rund 46.000 Mitarbeiter in Bremen und Bremerhaven beschäftigen, zeigen über alle Branchen hinweg, in welchen Bereichen das Land Bremen kurzfristig tätig werden muss. Die Studie hat die aktuelle Zufriedenheit mit knapp 40 Standortfakturen abgefragt und dem Wunsch nach Verbesserung eine Priorität zugeordnet. 

Besonders großen Handlungsbedarf sehen die Unternehmen in der Sicherheit und öffentlichen Ordnung sowie bei den Schulen des Landes. „Der Bildungsqualität von der Kindertagesstätte bis zur Berufsausbildung müssen wir in Bremen eine hohe Priorität einräumen. Das ist gerade auch als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel sehr wichtig“, sagt Janina Marahrens-Hashagen, Präses der Handelskammer Bremen. „Bremen hat sehr gute öffentliche und private Universitäten und Hochschulen, ein großer Vorteil bei der Gewinnung von hochqualifizierten Fachkräften, den wir weiterhin stärken und nach außen kommunizieren müssen“, so Präses Marahrens-Hashagen weiter. 

Die Standortumfrage offenbart ebenfalls Mängel in der Versorgung mit einem schnellen Internet. Dies wird aktuell als wenig zufriedenstellend aber gleichzeitig sehr wichtig für den Standort bewertet. Hier muss die Politik schnell tätig werden, damit der Standort Bremen im Bereich dieser für jedes Unternehmen wichtigen Infrastruktur nicht den Anschluss verliert. 

Ebenfalls weit oben auf der zehn Punkte umfassenden Dringlichkeitsliste der Bremer Unternehmerschaft steht die Verbesserung des lokalen Straßennetzes. Eine gute verkehrliche Infrastruktur ist maßgeblich für den Geschäftserfolg am Standort. Besonders die Unternehmen mit Sitz in der Überseestadt sehen einen großen Optimierungsbedarf des Straßennetzes und der verkehrlichen Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Auch in der Verwaltung sehen die Befragten noch Luft nach oben: „Die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung gerade auch bei Genehmigungen und Anträgen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für bremische Unternehmen. Hier müssen wir als Stadtstaat schneller werden“, betont Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen. 

Weitere Informationen sind hier erhältlich. 

 

 

Uni Vechta: Kooperationsvertrag mit Universität in Hyderabad unterzeichnet

Am 15. Februar 2019 hat die Universität Vechta einen Kooperationsvertrag mit der English and Foreign Languages University (EFLU) in Hyderabad unterzeichnet. Dies ist die erste Kooperation der Universität Vechta mit einer Hochschule in Indien.

„Die Partnerschaft mit der EFLU ist eine wunderbare Erweiterung unserer strategischen internationalen Kooperationen. Speziell für den Bereich der Lehrerbildung und der Kulturwissenschaften ergeben sich fruchtbare Synergien“, sagte Prof. Dr. Burghart Schmidt, der zur Vertragsunterzeichnung nach Hyderabad gereist war und dort auch den Festvortrag auf einer ersten gemeinsam organisierten internationalen Tagung hielt. Mit 43 wissenschaftlichen Beiträgen zum Thema „Time and Temporality in the Asian and European Modernity“ diente diese Veranstaltung als offizieller Auftakt der neuen Kooperation.

Die English and Foreign Languages University wurde 1958 als Sprachinstitut gegründet, 1973 dann universitären Einrichtungen gleichgestellt und 2006/2007 in den Rang einer zentralen staatlichen Universität erhoben. Neben Hyderabad unterhält sie weitere Zweigstellen in Shillong und Lucknow. Mit ihren sieben Fakultäten und 26 Departments deckt sie neben zahlreichen internationalen Sprachen auch die Bereiche Lehrer- und Medienbildung, Literatur, Linguistik und Kulturwissenschaften ab und verfolgt dabei vielfältige interdisziplinäre Ansätze in Forschung und Lehre. Es ist die einzige Universität dieser speziellen Ausrichtung im südlichen Asien.

 

 

Bessere und schnellere Ergebnisse durch Deep Learning

Künstliche Intelligenz und lernfähige Algorithmen – diese Begriffe werden in der Medizin zunehmend prominenter. Das zeigt sich auch in den Vortragsprogrammen internationaler Fachkongresse. Dort rückt der mögliche Einsatz der neuen Technologie immer mehr in den Fokus – so auch auf der „Medical Imaging“-Konferenz der International Society for Optics and Photonics (SPIE), die vom 16. Bis 21. Februar im kalifornischen San Diego stattfindet. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS ist auf der renommierten Tagung mit mehreren Beiträgen zum Thema Deep Learning vertreten.

Deep Learning ist eine noch junge Variante des maschinellen Lernens. Die Algorithmen sind unter anderem in der Lage, selbstständig Muster in Bilddaten zu erkennen. Dazu „füttert“ man sie mit einer großen Zahl von Bildern zum Beispiel aus einem CT, die ein bestimmtes Organ zeigen, etwa die Leber. In diesen Beispieldateien fahndet die Software nach typischen Eigenschaften, die allen Aufnahmen gemein sind. Nach dieser Trainingsphase ist der Algorithmus in der Lage, auf neuen, ihm unbekannten CT-Bildern die Leber zu finden und zu markieren. Je mehr Daten er für das Training zur Verfügung hat, umso treffsicherer wird das Ergebnis. 

Hilfreich ist die Methode unter anderem für die sogenannte Segmentierung. So heißt jener Arbeitsschritt, der medizinischen Bilddaten die genauen Umrisse der Organe erfasst. Bei der bisherigen Segmentierungssoftware fahndet das Programm nach vorgegebenen, fest definierten Bildmerkmalen, etwa nach Unterschieden in Grauwerten. Ein lernfähiger Algorithmus dagegen sucht sich selbst die Merkmale, die zu einer erfolgreichen Mustererkennung führen. „Damit lassen sich deutlich schneller bessere Ergebnisse erreichen“, sagt MEVIS-Forscher Hans Meine. „Deshalb ist Deep Learning für uns als ergänzendes Werkzeug nicht mehr wegzudenken.“

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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