Rad-Aktions-Wochenende „Hauptsache Rad“ in Bremen

Das Bremer Radverkehrsprojekt BIKE IT! präsentiert zusammen mit dem Universum Bremen und weiteren Partnern am 23. und 24. Februar 2019 einen vorfrühlingshaften Blick auf das Fahrradjahr. Das Rad-Aktions-Wochenende findet in der Sonderausstellung „BIKE IT – vom Laufrad zum Lebensgefühl“ sowie auf dem Außengelände des Universum® statt und bietet neueste Fahrradtrends, Mitmachaktionen sowie ein Fahrradrennen.

Unter freiem Himmel beherbergen zwei große, beheizte Jurten verschiedene Lastenräder, Gravel Bikes und Mountainbikes, die draußen und im Gelände ausprobiert werden können. Für Einsteiger werden kurze Starter-Fahrtechnikkurse angeboten.

Lastenräder, Hänger und Bikes testen

Mit dabei: der Bremer Lastenrad-Produzent Velo Lab, Sönsteby´s Radsport und Werkstatt, Lastenrad Bremen und „Fietje“, das kostenfreie Lastenrad Bremen. Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Hamburger Neuentwicklung. Der elektrisch betriebene Lastenanhänger Nüwiel V6s ist vollgefedert, kann bis zu 150 kg Zuladung tragen und hinter jedem Fahrrad oder als Handwagen betrieben werden. Auch dieser Hänger lässt sich auf dem Außengelände testen. Für sportlich Ambitionierte stehen aktuelle Mountainbikes und Gravel Bikes zum Ausprobieren bereit: High End Mountainbikes von nicolai crafted Bikes und verschiedene Gravel Bikes von Stevens und anderen.

Radkultur und Radsport

In der Sonderausstellung zeigen Aussteller unterschiedliche Aspekte des Radfahrens. Da geht es von Triathlon- und Radrennen-Trainingsprogrammen und -Ausstattungen, über Bike-Packing und Radreise-Zubehör, bis zu Falträdern und Services für den urbanen Bremer Alltagsradverkehr. Snacks und Getränke werden von Food-Bikes angeboten. Bremen BIKE IT! zeigt Radkurzfilme vom Lastenrad aus und informiert über Bremer Radkultur.

Sonderausstellung BIKE IT

An beiden Tagen steht den Besucherinnen und Besuchern von „Hauptsache Rad“ zudem die Universum®-Sonderausstellung „BIKE IT – vom Laufrad zum Lebensgefühl“ offen. Kleine und große Rad-Fans finden darin Antworten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fahrrades. Über 50 Fahrrad-Modelle, 20 interaktive Exponate sowie Film- und Bildmaterial geben Einblicke in dessen technische, gesellschaftliche und historische Entwicklung. Ein Windkanal simuliert zum Beispiel unterschiedliche Fahrtgeschwindigkeiten.

Das Aktions-Wochenende findet am Samstag und Sonntag, 23. bis 24. Februar, jeweils von 10 – 18 Uhr im und um das Universum Bremen herum statt. Der Eintritt inklusive Besuch der Sonderausstellung „BIKE IT – vom Laufrad zum Lebensgefühl“ liegt bei 5 Euro oder ist alternativ im regulären Universum-Ticket inbegriffen.

 

 

Neue Vorsitzende bei den Unternehmerfrauen im Handwerk Niedersachsen

Nach 15 Jahren hatte Heidi Kluth das Amt der ersten Vorsitzenden abgegeben und war bei der Wahl auf der Mitgliederversammlung der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Niedersachsen am 16. Februar 2019 in Gifhorn nicht wieder angetreten. Meike Lotze-Franke, seit 2013 2. Vorsitzende des Landesverbandes, wurde im ersten Wahlgang einstimmig als ihre Nachfolgerin gewählt. 

Seit 1999 ist Meike Lotze-Franke in ihrem Arbeitskreis Hann. Münden aktiv, seit 2008 leitet sie ihn als 1. Vorsitzende. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie den Betrieb Lotze-Franke GmbH Zimmerei im Jahr 2013 von ihren Eltern übernommen und ist dort als geschäftsführende Gesellschafterin in der kaufmännischen Leitung tätig. Schon früh setzte sie sich für die Belange von Unternehmerfrauen in Handwerksbetrieben ein: „Die Bedeutung eines Netzwerkes unter den Unternehmerfrauen war mir von Anfang an bewusst, deshalb engagiere ich mich immer gerne für die Belange der Frauen!“, erklärt die neugewählte Vorsitzende. „Gemeinsam mit meinem neuen Vorstand sind wir ein gutes Team und werden den Unternehmerfrauen in Politik und Öffentlichkeit eine starke Stimme geben!“

Der Landesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk Niedersachsen vertritt landesweit in 30 Arbeitskreisen vor Ort ca. 1.100 organisierte Unternehmerfrauen, d.h. selbständige Unternehmerinnen, Partnerinnen und Töchter auf der Führungsebene in Handwerksunternehmen. Der Verband hat das Ziel, die Qualifizierung und den Erfahrungsaustausch von Frauen in der Unternehmensleitung von Handwerksbetrieben zu stärken und ihre Position in der Politik, der Wirtschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit deutlich zu machen. Der Spitzenverband auf Landesebene besteht seit 1992. 

 

 

IHK Oldenburg hat Video-Clip für Unternehmen entwickelt

Restaurants, Gaststätten, Hotels in der Region – viele würden gern mehr ausbilden. Doch es mangelt an Bewerbern. Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) bezeichnet die Ausbildungssituation der Branche deswegen als dramatisch.

Dem wollen engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer nicht einfach zusehen. „Es muss sich dringend etwas ändern, deshalb werden wir aktiv!“, sagt Bernard Sieger (Gasthof Sieger, Thüle), Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses. Gemeinsam mit der IHK hat der Ausschuss zwei Videos produzieren lassen: Werbung für die Ausbildungsberufe Restaurantfachmann/frau und Koch/Köchin. Zwei Clips, die auf den Punkt bringen, was diese Berufe ausmacht und wer für sie geeignet ist. Hauptdarsteller: zwei Azubis aus dem Oldenburger Land. Zielgruppe: Jugendliche in der Berufsorientierung.

2018 haben die Betriebe im Gastronomiegewerbe 284 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Im Vergleich zum Jahr 2013 39 Verträge oder 12,1 Prozent weniger, berichtet Stefan Bünting, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Bildung. „Die Firmen haben große Probleme, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Ausbildung im Gastronomiebereich muss deshalb attraktiver werden. Das liegt in der Verantwortung der Betriebe. Und sie muss besser vermarktet werden. Hier liefern wir einen Ansatz", so Bünting.

Der Film und weitere Informationen für Schulabgänger sind unter www.ihk-oldenburg.de/gastroAusbildung und für Betriebe unter www.ihk-oldenburg.de/gastrofilm erhältlich. 

 

 

Silizium-Elektroden: Oldenburger Chemiker machen spannende Entdeckung

 Eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Akkus sind hauchdünne Filme, die sich während des Betriebs auf den Elektroden bilden. Diese Beläge schützen die Elektroden und die Batterieflüssigkeit vor Zersetzung, verringern aber die Leistung der Akkus umso stärker, je dicker sie werden. Ein Team um die Chemiker Prof. Dr. Gunther Wittstock und Eduardo dos Santos Sardinha von der Universität Oldenburg hat nun erstmals beobachtet, wie Silizium-Elektroden während des ersten Ladezyklus allmählich von einem solchen Film bedeckt werden. Die Forscher wiesen nach, dass die Schutzschicht anders als bislang angenommen nicht auf der gesamten Oberfläche gleichzeitig entsteht, sondern fleckenhaft heranwächst. Auf der extrem glatten Oberfläche eines Plättchens aus kristallinem Silizium bildeten sich Wachstumsinseln, von denen aus der Film sich weiter ausdehnte. In der Zeitschrift ACS Applied Energy Materials berichtet das Team, dass die Steuerung der Filmentstehung nun gezielt untersucht werden kann.

Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterien liefern Energie für Hörgeräte, Handys, E-Bikes oder Elektroautos und dienen als Speicher für Wind- und Solarstrom. Schon seit längerem sind Chemiker auf der Suche nach Möglichkeiten, um die Leistung der Akkus zu vergrößern, damit E-Autos beispielsweise längere Strecken zurücklegen können. Dabei experimentieren sie mit unterschiedlichen Elektroden-Materialien, unter anderem mit Silizium. „Silizium kann mehr Lithium speichern als Graphit, das bisher in den meisten Batterien als negative Elektrode verwendet wird“, sagt Wittstock. Dadurch erhöht sich die Energiespeicherkapazität der Batterie.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Großes Interesse am Bachelorstudiengang „Digitale Medienproduktion“

Mit dem Bachelorstudiengang „Digitale Medienproduktion“ (dmp) hat Bremerhaven eine Ideenschmiede erster Güte, in der vielfältige Projekte vom Kinowerbespot über die Plakatkampagne bis hin zum Designmagazin entstehen. Hier wird die nächste Generation der kreativen Köpfe ausgebildet – nicht nur für die Kreativwirtschaft.

Sie produzieren für die „Zeitschrift der Straße“ einen hollywoodreifen Kinospot, der das Schicksal von Obdachlosen thematisiert. Sie entwickeln und veröffentlichen wie die DMP Absolventin Ann-Kristin Hitzemann ein Magazin, das unter dem Titel „Dein Nachbar“ die Bewohnerinnen und Bewohner der „Alten Bürger“ näher zusammenbringt. Sie produzieren eine innovative 3D-animierte Dokumentation. Sie reisen wie die beiden DMP-Studenten Dennis Vogt und Tim David Müller-Zitzke zusammen mit Michael Ginzburg an den Südpol und produzieren daraus den spektakulären Kinofilm „Projekt: Antarktis – Die Reise unseres Lebens“, der im Oktober in Bremerhaven Weltpremiere feierte und anschließend circa 100 Kinos in Deutschland bereist. Oder sie entwerfen, gestalten, schreiben und illustrieren ein elegantes Magazin namens „sleak“, das sich Medientrends und Designneuheiten widmet. Alles „made in Bremerhaven“.

Die Digitale Medienproduktion an der Hochschule Bremerhaven ist ein interdisziplinärer Studiengang, der Mediendesign, Medieninformatik und Medienplanung vereint und die Disziplinen verzahnt, also der Konzeption, Gestaltung und Entwicklung multimedialer Systeme. Wer sich vertiefend spezialisieren möchte, hat die Wahl zwischen den Richtungen Audiovisuelle Medien oder Crossmediales Publizieren.
Dabei ist es ein Markenzeichen des Studiengangs Digitale Medienproduktion, dass die Lehre zu so vielen praktischen Projekten animiert.

Der sieben Jahre junge Studiengang hat sich zum vollen Erfolg für die Hochschule entwickelt, regelmäßig landet er auf den ersten Plätzen bei den Bewerbungen. Von den 3193 Anträgen auf Zulassung zum Wintersemester 2018/19 waren 337 für die Digitale Medienproduktion.

 

 

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