Bewerbungsfrist für den Bre3D-Award endet im Februar

Die Additive Fertigung, umgangssprachlich auch 3D-Druck genannt, hat den Sprung vom Prototypenstadium in die Industrieanwendung geschafft. Bremen ist ein europäisches Kompetenzzentrum für den 3D-Druck – innerhalb der Branche gilt der Standort als führend, wenn es um Weiterentwicklung und Produktion geht. Der zum zweiten Mal ausgelobte Bre3D-Award soll die ganze Bandbreite an industrieller Anwendung in Bremen zeigen und herausragende Anwendungsbeispiele aus Wirtschaft wie Wissenschaft küren. Anmeldeschluss ist am 28. Februar 2022.

Der Award bietet besonders den mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, im eigenen Geschäftsfeld Erfahrungen mit der Technologie der additiven Fertigung zu sammeln. Honoriert werden Ansätze und konkrete Erfolge, die zeigen, wie 3D-Druck Einzug in die Wirtschaft hält. Gesucht werden deshalb sowohl herausragende Beispiele aus der Praxis als auch Innovationen und neue Ideen. Sowohl erfolgreiche Projekte als auch Entwürfe, Skizzen, Prototypen oder Modelle können eingereicht werden.

Der Bre3D-Award wird von der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa ausgelobt und entsteht in Zusammenarbeit mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

 

Fachforum Projektlogistik: Nachhaltigkeit rückt zunehmend in den Fokus

Mehr als 100 Teilnehmer folgten der Einladung des BHV – Bremische Hafen- und Logistikvertretung e.V. zum neunten Fachforum Projektlogistik, das am 17. Januar 2022 aufgrund der Pandemie noch einmal digital stattfand. Die Teilnehmer waren sich einig: Das Ladungsvolumen in der Projektlogistikbranche wird nach einem erfolgreichen Jahr 2021 auch 2022 weiter steigen, insbesondere im Export. Gleichzeitig werden jedoch auch die Herausforderungen zunehmen. Die Experten gehen von weiter steigenden Logistikkosten und einer weiteren Verknappung der Laderaumkapazitäten aus. Auch der zunehmende Mangel an Fachkräften und Auszubildenden stellt alle Beteiligten der Logistikkette vor hohe Anforderungen.

Deutlich wurde in der Diskussion weiterhin, dass die Nachhaltigkeit zunehmend in den Fokus rückt. Die Industrie ist gezwungen, aufgrund der aktuell hohen Auftragslage die insgesamt gestiegenen Logistikkosten zu akzeptieren, um die Abwicklung der Aufträge sicherzustellen. Gleichzeitig besteht allerdings wenig Bereitschaft, höhere Kosten für nachhaltige Logistikkonzepte zu akzeptieren. Gefragt sind daher innovative nachhaltige Konzepte, die möglichst gleichzeitig Kosten einsparen.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

OHB und Partner bereiten Zusammenarbeit bei IoT-Diensten vor

OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den verschiedensten Bereichen – darunter unter anderem Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Verteidigung und grüne Wirtschaft – ein erweitertes Portfolio an IoT-Dienstleistungen entwickelt werden.

Ein Teil der Absichtserklärung umfasst dabei die Nutzung der Triton-X-Satellitenplattform als Träger für die 5G-IoT-Nutzlast von OQ. Triton-X wird derzeit von LuxSpace im Rahmen des ARTES-Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Mit einer Startmasse von rund 200 Kilogramm, einer leistungsstarken On-Board-Verarbeitung und der Optimierung für Rideshare-Missionen ist die flexible Mikrosatellitenplattform gut geeignet, um die Nutzlast von OQ im niedrigen Erdorbit (LEO) zu platzieren. Nach Abschluss der Entwicklungsphase soll Triton-X bis Mitte 2023 bereit für die Integration erster Nutzlasten sein.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Mittelstand bleibt Job- und Wachstumsmotor der niedersächsischen Wirtschaft

323.400 Betriebe, rund 2,1 Millionen Beschäftigte und etwa 224 Milliarden Euro Umsatz - so lauten nur einige der Schlüsselzahlen, die den herausragenden Stellenwert des Mittelstandes für Niedersachsens Wirtschaft unterstreichen. Sie stammen aus dem aktuellen Mittelstandsbericht 2017-2021 über die Lage der kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen,

Trotz der Pandemie bleibt der Mittelstand Job- und Wachstumsmotor. Die Zahl der Unternehmen ist um 2,4 Prozent und damit schneller als im Bundesdurchschnitt (ein Prozent) gewachsen. Mit rund 70 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist der Mittelstand in der Summe der größte Arbeitgeber in Niedersachsen. Corona hat jedoch tiefe Spuren in Niedersachsens Wirtschaft hinterlassen. Allein in Niedersachsen wurden bis Jahresende 2021 rund 6,6 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen von Bund und Land für Unternehmen und Selbstständige zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

BWE: aktualisierte Regelungen für Radar und Drehfunkfeuer nötig

Radaranlagen und Drehfunkfeuer stehen dem schnellen Ausbau der Windenergie in Deutschland im Weg. Nicht mehr zeitgemäße Technologie und zu großzügige Abstandsregelungen blockieren aktuell bis zu 7.000 Megawatt Leistung. Hier liegt großes Potential für einen schnellen Aufwuchs der Windenergie. Das zeigt eine neue Umfrage unter den Mitgliedern des Bundesverbands Windenergie (BWE).

Diese hat ergeben, dass derzeit Projekte im Gesamtumfang von rund 7.000 MW blockiert sind. Davon entfallen rund 4.800 MW auf Blockaden durch militärische Hemmnisse. Dies stellt eine deutliche Zunahme gegenüber dem Jahr 2019 (letzte Durchführung der Studie, damals: 3.600 MW blockiert) dar. 64 Prozent der durch militärische Belange blockierten Projekte befinden sich auf planerisch für die Windenergie ausgewiesenen Flächen. Von den durch Drehfunkfeuer blockierten Projekten gilt dies sogar für fast 68 Prozent.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

Newsletter abbestellen