BarCamp: Fachkräfte für Bremen begeistern

Im Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte ist die Attraktivität des Unternehmensstandorts ein essentielles Argument. Um von und mit dem Standort Bremen zu überzeugen, veranstaltet die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen als eine von verschiedenen Aktivitäten rund um das Thema Fachkräftegewinnung am Donnerstag, 24. Januar 2019, ein Best Practice BarCamp zum Thema Standortattraktivität Bremen im Beluga FlyDeck am Teerhof 59.

„Der Standort mit seinen positiven Eigenschaften und Merkmalen spielt eine wichtige Rolle, wenn ein Arbeitgeber sein Unternehmen als starke Marke präsentieren und überregional Fachkräfte gewinnen möchte“, sagt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. „Im BarCamp soll aufgezeigt werden, wofür Bremen als Standort steht, welche Werte hier gelebt werden, welche Vorteile das Land bietet, welches Lebensgefühl in Bremen herrscht und wie Unternehmen dies in die Entwicklung ihrer Marke und zur Gewinnung von Fachkräften nutzen können.“

Aus ihrer Arbeitspraxis berichten dabei die Seghorn AG, die ihr Konzept zum Arbeitgeberbranding präsentiert, das Alfred Wegener Institut, das Ansätze zur besseren Vereinbarkeit von Leben, Arbeit und Familie vorstellt, und die Senatorin für Kinder und Bildung in Kooperation mit bremen.online, die anhand der Online-Kampagne zur Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern Möglichkeiten aufzeigen, wie die Stärkung der Arbeitgebermarke funktionieren kann. Die Ergebnisse des Workshops sollen interaktiv entstehen. Nach den Vorträgen, werden die präsentierten Ansätze hinsichtlich der Besonderheiten Bremens als Standort gemeinsam weiter ausgestaltet, ergänzt und in umsetzbare Beispiele verwandelt.

Der Eintritt für das „BestPractice BarCamp Standortattraktivität Bremen“ ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Plätze bitten die Veranstalter um Anmeldung bis Dienstag, 22. Januar 2019, bei Nadja Niestädt  nadja.niestaedt(at)wfb-bremen.de. Weitere Informationen sind unter www.fachkraefte-fuer-bremen.de erhältlich.

 

 

Niedersächsische Meisterprämie soll fortgeführt werden

Gute Nachricht aus dem Wirtschaftsausschuss des Landtages: Die Niedersächsische Meisterprämie soll über 2019 hinaus fortgeführt werden. Im Februar muss der Landtag das Vorhaben noch endgültig beschließen.

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die ihre Prüfung erfolgreich abgelegt und ihren Hauptwohnsitz oder Beschäftigungsort in Niedersachsen haben, erhalten eine Anerkennungsprämie in Höhe von 4.000 Euro. Dies gilt seit dem 1. September 2017. Die Beantragung läuft über ein Online-Formular der NBank. Die Politik reagiert damit auf die gesunkene Zahl der Meisterabsolventen seit den Neunzigerjahren.

„Die Meisterprämie ist ein guter Anreiz für junge Menschen, eine Karriere im Handwerk in Angriff zu nehmen. Zurzeit gibt es zu viele Schulabgänger, die ausschließlich einen akademischen Werdegang vor Augen haben“, sagt Kammerpräsident Manfred Kurmann. „Der Meistertitel lohnt sich mehr denn je.“

Bereits im November vergangenen Jahres hatte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann auf der Vollversammlung der Handwerkskammer Oldenburg dem Handwerk Unterstützung zugesagt. Präsident Kurmann ergänzt: „Dieses Thema muss nachhaltig verfolgt werden. Die Gesellschaft braucht qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker.“

Infos zur aktuellen Regelung sind hier erhätlich.

 

 

Fast 60.000 Besucher bei den Sixdays – hoher Besuch in der i2b-Loge

Die 55. Sixdays Bremen, die am Dienstagabend zu Ende gingen, verzeichneten nach ersten Hochrechnungen rund 59.000 Besucher an sechs Tagen. Die Veranstalter sind zufrieden – auch wenn die Besucherzahlen leicht unter den Vorjahresergebnissen geblieben sind. „Wenn man bedenkt, dass wir in neuer Konstellation und mit zum Teil veränderten Konzepten an den Start gegangen sind, ist das ein gutes Ergebnis“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN).

Mit verantwortlich für den leichten Besucherrückgang sei der Sonntag. „Für diesen Tag fehlt uns ein klares Konzept. Daran müssen wir definitiv arbeiten“, so Wiegandt. Eine erfreuliche Entwicklung vernahmen er und Mit-Geschäftsführer Hans Peter Schneider in der ÖVB-Arena: Ausgezahlt haben sich eine neue Promi-Talk-Ecke, die Verlagerung der Bühne in die Ostkurve sowie der Fokus auf mehr Sport dank kürzerer Showpausen. „Da war richtig was los im Innenraum und auf den Rängen“, freut sich Schneider. „Hier haben wir auch vermehrt Besucher aus dem Ausland wahrgenommen – das ist eine tolle Entwicklung.“

Dass die Sixdays über die Bremer Stadtgrenzen hinaus bekannt werden, ist laut M3B GmbH auch ein Verdienst der offiziellen Botschafter. Am Finalabend wurden mit Radsportlerin Denise Schindler und Bürgermeister a. D. Jens Böhrnsen zwei weitere Personen in den Botschafterkreis aufgenommen.

Kontakte pflegen und Netzwerke ausbauen

Die Sixdays werden auch intensiv genutzt, um Kontakte zu pflegen und Netzwerke auszubauen. In der i2b-Loge waren auf Einladung der Geschäftsführer Andreas Kottisch und Dirk Schwampe beispielsweise Hylke Huibert Boerstra, Honorarkonsul des Königreichs der Niederlande, und Hans-Christoph Enge, Honorarkonsul des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirlands, zu Gast.

Sie trafen dort auf drei „Sixdays-Fans der ersten Stunde“: Jochen Holdorff, Bürgermeister a. D. Böhrnsen und Günther Vogt besuchten bereits als Schüler im Jahr 1965 gemeinsam das erste Sechstagerennen in der Stadthalle Bremen.

„Gerade der Dienstag der Sixdays hat sich zu dem Tag entwickelt, den wir als Plattform nutzen“, erklärt Andreas Kottisch. „Wir hatten dazu unsere Partner eingeladen und freuen uns über den Zuspruch von rund 20 Unternehmen, dazu von Vertretern von Universität, Hochschulen, Instituten, der Handelskammer und anderen relevanten Organisationen.“

Die 56. Sixdays finden vom 9. bis 14. Januar 2020 statt. Weitere Informationen sind unter www.sixdaysbremen.de erhältlich.

 

 

„Specials“ der Wirtschaftsförderung Oldenburg im TGO

Nachdem Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am 16. Januar eine Dependance der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) offiziell eröffnet hat, starten nun die Angebote sowie einige „Specials“. 

Von der Gründungsberatung, in deren Rahmen gemeinsam die Grundlagen für einen erfolgreichen Start geschaffen werden, bis zur passgenauen Vernetzung der jungen Unternehmen mit Branchennetzwerken der Stadt und der Region reicht das Portfolio der Wirtschaftsförderung. Um von Anfang an eine systematische Rund-um-Betreuung zu ermöglichen, stehen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt vor Ort zur Verfügung. „Lange Vorlaufzeiten fallen weg, Gespräche können kurzfristig geführt werden. Der direkte Draht wird großgeschrieben“, nannte Krogmann die Vorteile des erweiterten Beratungs- und Betreuungsangebotes.

Um Innovationsprozesse anzustoßen und zu begleiten, bietet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit MCON (Meyer Consulting) zudem eine Innovationsberatung an, die gerade für die im TGO ansässigen Mieter von Interesse ist. Dabei geht es nicht nur um die Begleitung beim Beantragen von öffentlichen Fördermitteln, sondern auch darum, vorhandene Potentiale zu erkennen und zu fördern. 

Neben den regulären Sprechzeiten werden in den nächsten Wochen auch  „Specials“ stattfinden, wie etwa am Dienstag, 22. Januar, der gemeinsame Sprechtag mit der IHK oder am Donnerstag, 31. Januar, der Gründerinnensprechtag, der in Zusammenarbeit mit der Existenzgründungsagentur  für Frauen (EFA) angeboten wird. 

Weitere Informationen sind hier erhältlich. 

 

 

Jade Hochschule: Zusammenarbeit mit Thales Management & Services

Der Präsident der Jade Hochschule, Prof. Dr. Manfred Weisensee, und Andreas Frey, Direktor der Thales Naval Deutschland GmbH, haben am 16. Januar 2019 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese beinhaltet zum einen die Zusammenarbeit im Bereich der Dualen Studiengänge Elektrotechnik und Mechatronik des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften. Zum anderen will sich der Technologiekonzern ab sofort auch an dem Deutschlandstipendium beteiligen und begabte Studierende der Jade Hochschule fördern.

„Das Duale Studium und das Deutschlandstipendium sind für uns eine Investition in die Zukunft, da es uns die Möglichkeit bietet junge und motivierte Menschen frühzeitig für unsere Unternehmen zu gewinnen und ihnen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, erklärt Frey. 

Rund 1,2 Millionen Euro hat die Jade Hochschule im Rahmen des Deutschlandstipendiums seit Beginn des Programmes für ihre Studierenden eingeworben. „Damit liegen wir weit vorn unter den Hochschulen in Niedersachsen und können unseren Studierenden eine gute Unterstützung anbieten“, sagt Claudia Baumgärtner, Koordinatorin der Stipendienmöglichkeiten an der Jade Hochschule. Die eine Hälfte kam von privaten Geldgebern, die andere Hälfte vom Bund. 

„Wir freuen uns mit Thales ein langansässiges Unternehmen aus Wilhelmshaven für diese Zusammenarbeit im akademischen Bereich und die Unterstützung für das Deutschlandstipendium gewonnen zu haben“, ergänzt Weisensee. Die Vereinbarung soll auf weitere Bereiche, wie beispielsweise die Entwicklung gemeinsamer Vortragsreihen, ausgedehnt werden und tritt ab sofort in Kraft. 

 

 

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