Neues digitales Planungstool der Metropolregion Nordwest

Digitalisierung.Weiterdenken. Die Metropolregion Nordwest nimmt eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung in der Regionalplanung ein. Auf der jetzt freigeschalteten Internetplattform Metropolplaner.de werden erstmals die regionalen Raumordnungsprogramme der Landkreise und die Flächennutzungspläne der kreisfreien Städte jeweils einheitlich grenzübergreifend dargestellt und in einem neuen Datenaustauschstandard zum Download angeboten. Dies bietet den Nutzern, wie Planungsbüros und Gemeinden, neue komfortable Möglichkeiten, die Planinhalte für die weitere Verarbeitung in den eigenen Anwendungsbereichen herunterzuladen. 

Alle Daten der verschiedenen Planungsträger werden auf einer zentralen Plattform bereitgestellt. Der erste Vorsitzende der Metropolregion Nordwest, Landrat Jörg Bensberg, ist vom großen Mehrwert des Projektes überzeugt. „Mit dieser sehr nutzerfreundlichen Internetplattform wird die Metropolregion Nordwest eine Vorreiterin des E-Government. Der Metropolplaner ist nicht nur eine Blaupause für das geplante Projekt „PlanDigital“ des Landes Niedersachsen, sondern generell auch dafür, in welcher Form gemeinschaftlich Lösungsansätze für die Digitalisierung der Verwaltung entwickelt werden können.“

Der Metropolplaner ist ab sofort unter www.metropolplaner.de zu erreichen. Derzeit noch nicht verfügbare Inhalte, beispielsweise zu Plänen die sich aktuell in der Aufstellung befinden, werden sukzessive eingebunden.

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40 Jahre Alfred-Wegener-Institut: Einmalige Infrastruktur und wissenschaftliche Exzellenz

40 Jahre Forschung in Arktis, Antarktis und an den Küstengebieten: Am 15. Juli 2020 feiert das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sein 40-jähriges Bestehen. Mit seiner innovativen Wissenschaft und exzellenten Forschungsinfrastruktur hat sich das AWI zu einem der weltweit führenden und international anerkannten Zentren für Klimaforschung in beiden Polarregionen und den Meeren entwickelt.

Spitzenforschung zum Meereis, den Polarmeeren und ihren Ökosystemen, der Nordsee und ihrem Wattenmeer, der Tiefsee, den Eisschilden Grönlands und der Antarktis, der polaren Atmosphäre, den Dauerfrostgebieten, der Klimageschichte und Zukunft unserer Erde zeichnet das Alfred-Wegener-Institut aus. Charakteristisch sind außerdem die starke internationale Vernetzung und die breite wissenschaftliche Expertise. Um dringende Klimafragen zu lösen, arbeiten Bio-, Geo- und Klimawissenschaften eng zusammen. Heute arbeiten rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am AWI. 

Gegründet wurde das AWI am 15. Juli 1980 als Stiftung des öffentlichen Rechts „Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung“. Hintergrund dafür war die geostrategische Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland den internationalen Antarktisvertrag von 1959 im Jahr 1979 zu unterzeichnen. Zwei Jahre später erlangte sie den dazu notwendigen Konsultativstatus in der Gemeinschaft der Antarktisvertragsstaaten. Voraussetzung dafür waren dauerhafte, ganzjährige Forschungsaktivitäten in der Antarktis, sodass weitere Meilensteine des Instituts folgten: Am 3. März 1981 wurde die Georg-von-Neumayer-Station in der Antarktis eingeweiht. Nur ein Jahr später wurde auch der Forschungseisbrecher Polarstern in Dienst gestellt.

1986 schloss sich das AWI mit dem Institut für Meeresforschung in Bremerhaven zusammen, erweiterte seine Arbeitsschwerpunkte um ergänzende Untersuchungen in anderen Meeresgebieten und änderte seinen Namen in Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. 1992 wurde mit der Außenstelle in Potsdam die Polarforschung der ehemaligen DDR integriert, wodurch das AWI unter anderem Kompetenzen in der terrestrischen Polarforschung erhielt. 1998 wurden die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) sowie die Wattenmeerstation Sylt in die Stiftung aufgenommen. Deren langjähriges Know-how in der Küstenforschung ergänzen das Forschungsprofil des AWI hervorragend. 2017 hat das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) als bisher neusten Standort in Oldenburg das Forschungsinstitut erweitert. 

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Rückenwind aus Europa für Wasserstoff: IHK Nord zur EU-Wasserstoffstrategie

Die Europäische Kommission hat am vergangenen Mittwoch die EU-Wasserstoffstrategie vorgestellt. Ihr Vizepräsident Frans Timmermans betonte dabei die Schlüsselrolle des Ausbaus der Wasserstofftechnologie für die Umsetzung der ambitionierten Pläne des Europäischen Green Deals.  

Ein wesentlicher Baustein der EU-Wasserstoffstrategie ist die Hochskalierung der Wasserstoffproduktion bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten. Bis 2024 sollen 6 Gigawatt an Elektrolyseleistung installiert sein, womit eine Million Tonnen hergestellt werden können. Bis 2030 soll die Leistung auf 40 Gigawatt ansteigen, womit 10 Millionen Tonnen produziert werden können.  

„Nach der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie im Juni sowie der Norddeutschen Wasserstoffstrategie Ende 2019, wird das für Norddeutschland so zentrale Thema nun auf die europäische Ebene gehoben. Dies ist ein entscheidender Schritt für die Wasserstofftechnologie und bietet enorme Chancen, Wasserstoff europaweit schnell marktfähig zu machen“, so Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord. 

„Mit einer starken Steigerung der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff rückt Norddeutschland noch mehr in den Fokus, denn im Norden sind die Erneuerbaren Energien beheimatet und hier kann grüner Wasserstoff kostengünstig produziert werden. Es ergeben sich somit vielversprechende Möglichkeiten für einen Aufbruch aus der Corona-Krise. Zugleich freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn, beispielsweise mit Dänemark oder den Niederlanden, um Wasserstoff als Energieträger der Zukunft gemeinsam nach vorne zu bringen. Die deutsche Ratspräsidentschaft 2020 wollen wir hierfür zielgerichtet nutzen“, so die Vorsitzende der IHK Nord weiter.

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Jade Hochschule startet Wiedereinstiegsprogramm speziell für Frauen

In der Jade Bay Region Wilhelmshaven herrscht Fachkräftemangel. Gleichzeitig stellen Frauen ein noch nicht ausgeschöpftes Fachkräftepotenzial dar. Deshalb hat der Fachbereich Wirtschaft der Jade Hochschule das geförderte Projekt „WiederEinstieg-Zertifikatsprogramm (WE-ZertPro) ins Leben gerufen. Das Programm richtet sich an Frauen mit Familienpflichten, die eine Berufstätigkeit für die Versorgung von Kindern, die Betreuung von Angehörigen oder eine Selbständigkeit unterbrochen haben. Sie absolvieren innerhalb einer festgelegten Studienphase die kompetenzorientierten Module „Social Skills“ und „Digital Skills“. Diese können optional durch eine Praxisphase ergänzt werden.

Das Projekt startet im September 2020, Bewerbungsschluss hierfür ist der 16. August.
Weitere Informationen sind unter jade-hs.de/we-zertpro erhältlich.

Das Projekt „WiederEinstieg-Zertifikatsprogramm (WE-ZertPro) wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) unter der Förderrichtlinie „Öffnung von Hochschulen“ der nbank gefördert. Das Projekt wird von regionalen Netzwerkpartnern unterstützt. Hierzu gehören die Agentur für Arbeit Oldenburg/Wilhelmshaven (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt), die Entwicklungsgesellschaft Jade Bay in Wilhelmshaven und die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Jade-Weser. 

 

 

EWE mit Tochter swb und ArcelorMittal kooperieren bei grüner Stahlerzeugung

Das Energieunternehmen EWE und seine Tochter swb sowie der Stahlbauer ArcelorMittal unterzeichneten am vergangenen Montag eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die grüne Wasserstoffproduktion in Bremen. Am Kraftwerkstandort Mittelsbüren soll eine Elektrolyse-Anlage im ersten Schritt mit bis zu 24 Megawatt Leistung entstehen, die das Stahlwerk von ArcelorMittal mit grünem Wasserstoff versorgt.

Das Vorhaben zahlt nicht nur auf die im Juni verabschiedete Nationale Wasserstoffstrategie ein, die grünen Wasserstoff marktfähig machen möchte. Das Projekt mit dem Namen „HyBit – Hydrogen for Bremen’s industrial transformation“ folgt auch der in der vergangenen Woche von der Europäischen Kommission vorgestellten Europäischen Wasserstoffstrategie. Diese nimmt vor allem die Dekarbonisierung der großen Industrien in den Blick.

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