Strategische Partnerschaft von ChemDiv und Jacobs University

Eine Verbindung schaffen zwischen fortgeschrittener Grundlagenforschung und technologischen Plattformen – das ist die Aufgabe einer neuen Forschungsgruppe auf dem Campus der Jacobs University Bremen. Das umfangreiche Know-how im Bereich der Arzneimittelforschung bringt der neue strategische Partner ChemDiv mit. Die Forschenden beschäftigen sich mit dem Entwurf und der Validierung chemischer Räume, der Synthese und Identifizierung aktiver Verbindungen, der Bewertung der Struktur-Wirkungs-Beziehung und anderen entscheidenden Aspekten der Arzneimittelforschung.

Die Arbeitsgruppe wird die bestehende Forschungsinfrastruktur auf dem Campus nutzen und von der Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftler:innen an der Jacobs University profitieren. Zu den strategischen Zielen gehören die Initiierung von Pionierprojekten in der Arzneimittelforschung, die Beschleunigung der an der Universität durchgeführten angewandten Forschungsprojekte, die Gründung von Spin-off-Unternehmen und die Entwicklung des Postgraduiertenprogramms, das Talente aus aller Welt nach Bremen locken wird.

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5. Bremerhavener Wirtschaftsdialog: Wandel unserer Arbeitswelt

Bereits zum fünften Mal laden Oberbürgermeister Melf Grantz, die Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven und die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung Entscheider und Entscheiderinnen ansässiger und überregionaler Unternehmen am 19. und 20. August 2022 zum Bremerhavener Wirtschaftsdialog ein.

Die Netzwerkveranstaltung wird mit New Work ein Thema in den Fokus rücken, dass für viele Unternehmen sowohl für radikales Umdenken als auch für Fachkräftesicherung und Zukunftschancen steht. Der Umbau der Arbeitswelt, Fachkräftesicherung, konkrete Maßnahmen und umsetzbare Instrumente stehen im Fokus der Veranstaltung.

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Mobile Brandsimulationsanlage bei der Flughafenfeuerwehr

Sie ist die größte mobile Brandsimulationsanlage der Welt: Sie besteht aus zehn Containern, hat 20 Meter Spannweite, ist 38 Meter lang, acht Meter hoch und ist einem Airbus A320 oder einer Boeing 737 nachempfunden. Sie kann von beiden Seiten beübt werden und simuliert 28 verschiedene und sehr realistische Feuerszenarien: vom Triebwerksbrand über die Gepäckfächer bis hin zum Cockpit. Ein verbautes Soundsystem hilft für eine noch realistischere Darstellung und mit dem Kamerasystem können Übungen dokumentiert werden. Der neue Simulator ist ein Gemeinschaftsprojekt der Flughäfen Stuttgart, Hannover und Bremen. Insgesamt vier Jahre hat die Planungsphase und Bauzeit in Anspruch genommen.

Die Anschaffungskosten für die Brandsimulationsanlage betrugen rund 2 Millionen Euro, diese werden über ein Mietmodell von allen drei Flughäfen zu gleichen Anteilen über einen Zeitraum von 20 Jahren finanziert. Weiterhin ist der Umweltaspekt beim Trainieren etwas Besonderes: durch die Verwendung von Flüssiggas wird hier umweltfreundlicher und emissionsärmer trainiert. Es kommt ausschließlich Wasser bei den Löschübungen zum Einsatz.

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Energiekontor setzt Wachstumskurs fort

Die Energiekontor AG, einer der führenden deutschen Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks, bleibt im ersten Halbjahr 2022 trotz zahlreicher Herausforderungen im Marktumfeld auf Wachstumskurs. Zu der Ergebnisentwicklung trug insbesondere auch die Stromerzeugung in den konzerneigenen Wind- und Solarparks bei, die von bisher guten meteorologischen Verhältnissen und dem weiteren Abschluss attraktiver privatwirtschaftlicher Stromabnahmeverträge profitierte. Insgesamt erhöhten sich die Konzern-Umsätze auf 52,5 Mio. Euro.  

Im ersten Halbjahr 2022 konnten Verkaufsvereinbarungen für zwei Windprojekte in Deutschland und Schottland mit einer Erzeugungsleistung von insgesamt über 40 MW abgeschlossen werden. Damit konnten aus der schottischen Projektpipeline bereits Windparkprojekte mit einer Gesamterzeugungsleistung von rund 100 MW veräußert und in die Realisierung gegeben werden. Zum Stichtag am 30. Juni 2022 lagen zudem Baugenehmigungen für Wind- und Solarparkprojekte mit einer Gesamterzeugungsleistung von rund 500 MW vor.

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Bundesverband Windenergie: Aus Vorsätzen Taten machen

Bei der diesjährigen Fachkonferenz RostockWind hat BWE-Präsident Hermann Albers im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit BMWK-Staatssekretär Stefan Wenzel die Notwendigkeit eines Beschleunigungsgesetzes für die Genehmigungsverfahren von Windenergieanlagen unterstrichen. Ohne ein solches Gesetz drohten die richtigen Ausbauziele der Regierung weitgehend zu verpuffen.

Der BWE drängt auf das Beschleunigungsgesetz, da Deutschland sonst eine deutliche Zubaulücke droht, bis die Maßnahmen des Osterpakets, insbesondere zur Bereitstellung von Fläche, greifen. Das verbindliche Ziel von zwei Prozent der Landesfläche ist nun erst für das Jahr 2032 vorgesehen. „Aktuell befinden sich Windenergieprojekte mit einer Leistung von 10.000 Megawatt noch im Genehmigungsprozess. Diese laufenden Verfahren müssen dringend beschleunigt werden, um die Zubauziele zu erreichen“, so Albers. Mit einem Gesetz zur Beschleunigung und Vereinfachung der Genehmigungsverfahren war bereits im Rahmen des Osterpakets gerechnet worden. Auch wenn das neue EEG mit der Feststellung, dass die Erneuerbaren Energien im überragenden öffentlichen Interesse liegen, schon einen wichtigen ersten Schritt gegangen ist, sieht der Verband noch weiteren Konkretisierungsbedarf.

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