Cyber-Physical Systems beteiligt sich an EU-Projekt zur personalisierten Pflege

Wie lassen sich chronische Lungenkrankheiten (COPD) und Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) besser verstehen? Wie können Menschen mit komplexen chronischen Erkrankungen schneller die richtige Pflege zur richtigen Zeit erhalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das europäische Großprojekt RE-SAMPLE, das am 1. März 2021 offiziell gestartet ist. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Twente in den Niederlanden.

Am Projekt beteiligt ist der Forschungsbereich Cyber-Physical Systems (CPS) unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler. Das Team des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen bringt seine KI-Expertise ein und leitet die Forschungen zu Machine-Learning-Modellen aus personenbezogenen Daten und Echtweltdaten für Risikoprognosen und Interventionsvorschläge. Zudem gestalten die Forschenden die Datenaggregierungs- und Kuratierungsverfahren mit, um multimodale Daten aus Gesundheitsakten, klinischen Studien, Experten- und Patientenwissen und -leitlinien und Echtweltdaten verwenden zu können. 

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Anwendungsszenario "KI in der Pflege" veröffentlicht

Die Vorstandsmitglieder des OFFIS Prof. Dr. Susanne Boll-Westermann und Prof. Dr. Andreas Hein sind an einem neuen Anwendungsszenario der Plattform Lernende Systeme beteiligt, das eine Pflegesituation präsentiert, wie sie Mitte der 2020er-Jahre Realität sein könnte. 

Die in dem Szenario vorgestellten Projekte befinden sich aktuell größtenteils noch in der Forschungs- bzw. Entwicklungsphase. Die beteiligten Expert*innen aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind jedoch davon überzeugt, dass der dargestellte Einsatz in Zukunft möglich sein wird.

Bei der Entwicklung und Einführung KI-basierter Systeme im Bereich der Pflege sind dabei allerdings noch einige Hürden zu nehmen. Neben technologischen Fragestellungen zählen hierzu insbesondere der Schutz des Einzelnen, die Vertrauenswürdigkeit der Systeme, eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine sowie förderliche Arbeitsbedingungen (siehe Whitepaper „Kriterien für die Mensch-Maschine-Interaktion bei KI“). Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

BIS unterstützt Studie zur Anbahnung von Kühltransporten mit Wasserstoff-Lkw

Schwere Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffelektroantrieb werden vielfach als Zukunftslösung beworben. Bisher sind sie allerdings weder auf dem Markt, noch weiß man, unter welchen Bedingungen diese Antriebsart Vorteile gegenüber den elektroangetriebenen Fahrzeugen haben. 

Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), die Hochschule Bremerhaven sowie die akquinet port consulting GmbH bereiten im Rahmen einer Konzeptstudie mit dem Titel „H2cool Prelude“ die Umrüstung und den Betrieb von großen Kühl-Lkw mit Wasserstoffelektroantrieb vor. Ziel ist es, mit einer Konzeptstudie die Einwerbung von überregionalen Mitteln in einer Größenordnung von ca. 1,2 Mio. € für die Umrüstung eines Bestands-Lkw einschließlich Pilotbetrieb zu unterstützen und vorzubereiten.

Bei dem zu untersuchenden Lkw-Typ handelt es sich um einen 40t Sattelzug mit einer 480 PS Sattelzugmaschine und einem Kühlauflieger für 33 Euro-Paletten. Bislang sind weder Lkw dieser Größenordnung mit den technischen Anforderungen noch batterie- und wasserstoffbetiebene Kühlaggregate verfügbar. Neben dem technischen Konzept für den wasserstoffbetriebenen Kühl-Lkw befasst sich die Studie mit übergreifenden Fragestellungen bezüglich der Konzeptionierung einer Pilotphase und Abschätzungen der Umweltentlastungen sowie Kostenanalysen. Begleitet wird die Studie durch die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

„Hafenentwicklung digital“: Neues virtuelles Veranstaltungsformat von bremenports

„Das Jahrzehnt der Häfen – der Bremer Donnerstag“ heißt der Titel eines neuen Formats, mit dem bremenports in den kommenden Monaten in öffentlichen Diskussionsrunden über Schwerpunktthemen der Hafenentwicklung informieren wird. bremenports-Geschäftsführer Robert Howe sagt dazu: „ Auch in diesem Jahr wird es nicht möglich sein, unsere Veranstaltungen in den wichtigen Regionen des Hinterlandes der bremischen Häfen durchzuführen. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, die vielfältigen Facetten der bremischen Häfen, ihre Leistungsfähigkeit in den unterschiedlichsten Bereichen und anstehende Entwicklungen zu präsentieren.“

Am vergangenen Donnerstag ging es um den klimaneutralen Hafen, die nächste Veranstaltung findet am 1. April 2021 zum Thema „Mit Schwung aus der Krise: Kreuzfahrt in Bremerhaven“ statt.  Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Beratung für angehende Existenzgründer in der Handwerkskammer

Die Handwerkskammer Oldenburg bietet auch in 2021 Existenzgründer-Sprechtage für gründungsinteressierte Handwerker an. In Einzelgesprächen, die Corona-bedingt per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden, werden gemeinsam mit den Betriebsberater*innen der Handwerkskammer die Chancen und Risiken des Gründungsvorhabens beleuchtet. Weitere Themenschwerpunkte sind Investitionsplanung, Rechtsformwahl sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Für die Teilnahme an den Sprechtagen ist es nicht erforderlich, dass bereits ein fertiger Business-Plan präsentiert wird. Es geht vielmehr um einen Einstieg in das Thema Unternehmensgründung. Eine erste Geschäftsidee reicht schon als Gesprächsgrundlage. Gerade in dieser Zeit bietet es sich an, sich der Planung und Vorbereitung des eigenen Unternehmens zu widmen.

Für den nächsten Online-Gründersprechtag am 23. März können Anmeldungen unter Telefon 0441 232-239 entgegengenommen werden. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

Newsletter abbestellen