Handelskammer-Konjunkturreport: Verbesserte Stimmung in der bremischen Wirtschaft

Die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen in Bremen und Bremerhaven hat sich im Vergleich zum Herbst etwas verbessert. Die leichte Entspannung in der Energiekrise sorgt für eine positivere Stimmung in der bremischen Wirtschaft. Im Vergleich zum Herbst 2022 zeigt sich das laufende Geschäft wieder etwas verbessert. Es besteht die Hoffnung auf einen milderen Krisenverlauf als zunächst befürchtet.

Auf Grund der weiterhin zahlreichen konjunkturellen Risiken fallen die Geschäftserwartungen für das Jahr 2023 in der Summe aber dennoch negativ aus. Der Handelskammer-Konjunkturindikator steigt, bleibt im langjährigen Vergleich aber weiter auf niedrigem Niveau. Das sind die Kernergebnisse der Handelskammer-Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn unter 342 Betrieben aus Produzierendem Gewerbe, Handel und Dienstleistungen im Land Bremen.

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Senat gibt 1,8 Millionen Euro für weitere Planungen des Containerterminals frei

Damit das Containerterminal in Bremerhaven auch in Zukunft im Wettbewerb der Häfen mithalten kann, muss die Kajeninfrastruktur in den Abschnitten CT1 bis CT3a nach und nach angepasst werden. Die Hauptgründe: Containerschiffe werden immer größer, Transportsysteme verändern sich und gleichzeitig belasten Umwelteinflüsse die über mehrere Jahrzehnte gebauten Kajenabschnitte. Ausgehend von einem absehbaren Handlungsbedarf hatte die Senatorin für Wissenschaft und Häfen im Oktober 2020 bremenports beauftragt, eine Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) zur Anpassung der Kajeninfrastruktur CT1 bis CT3a zu erstellen. Diese liegt nun vor.

Basierend auf den Ergebnissen der ES-Bau hat der Senat Mittel in Höhe von insgesamt 1,87 Millionen Euro für weitere Planungsleistungen beschlossen. Von den Fachleuten favorisiert wird der Bau einer neuen wasserseitigen Ufereinfassung, verbunden mit einer Verschiebung der wasserseitigen Kranspur um rund acht bis zehn Meter nach außen. In der Konsequenz hieraus muss auch der landseitige Kranbahnbalken neu gebaut werden.

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Plastikmüll in der Arktis stammt aus aller Welt – auch aus Deutschland

„Citizen Science“ ermöglicht es interessierten Bürgerinnen und Bürgern aktiv an wissenschaftlicher Forschung mitzuwirken. Wie erfolgreich das sein kann, zeigt ein AWI-Projekt in der Arktis. Teilnehmende von Arktisreisen haben dort über fünf Jahre hinweg angeschwemmten Plastikmüll an den Stränden Spitzbergens gesammelt, den das Alfred-Wegener-Institut nun ausgewertet hat. Demnach stammt ein Drittel des eindeutig identifizierbaren Plastikabfalls aus Europa, ein großer Teil davon aus Deutschland. Die jetzt im Fachmagazin Frontiers veröffentlichen Ergebnisse machen deutlich, dass selbst reiche und umweltbewusste Industrienationen wie Deutschland signifikant zur Verschmutzung ferner Ökosysteme wie der Arktis beitragen.

Ein Citizen-Science-Projekt des Alfred-Wegener-Instituts liefert jetzt erstmals eine wichtige Datenbasis hierfür. In Kooperation mit touristischen Anbietern von Arktisreisen haben Reiseteilnehmende an den Stränden Spitzbergens angeschwemmten Müll gesammelt. Zwischen 2016 und 2021 kamen so 23.000 Teile mit einem Gesamtgewicht von 1.620 Kilogramm zusammen.

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Auftakt für mehr Windenergie in Niedersachsen

Der verstärkte Ausbau der Windenergie ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende in Niedersachsen. Das Land, schon jetzt Windenergieland Nr.1 in Deutschland, will zum Erfüllen der Klimaziele den Bau von Windrädern zusammen mit den Landkreisen und Genehmigungsbehörden deutlich beschleunigen. Nun hat Klimaschutz- und Energieminister Christian Meyer dafür erste wichtige Grundlagen gelegt.

Der Minister erläuterte den Vertretern der Landkreise und Regionalverbände die Umsetzung des Wind-an-Land-Gesetzes der Bundesregierung. Danach hat Niedersachsen 2,2 Prozent seiner Fläche für Windkraft auszuweisen und damit doppelt so viel wie die bisherigen 1,1 Prozent. Aus der heute vorgestellten Windflächenpotentialstudie wird das 2,2-Prozent-Ziel nun für die einzelnen Planungsregionen nach fachlichen Kriterien umgerechnet.

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Elbe-Weser-Raum spielt wichtige Rolle beim Ausbau der Windenergie

Die durch den Überfall Russlands auf die Ukraine ausgelöste Zäsur bei der Energieversorgung Deutschlands stellt die Unternehmen zwischen Elbe und Weser vor teilweise existenzbedrohende Herausforderungen. Den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, ist aus Sicht der IHK Stade die langfristige Lösung zur Bewältigung der Energiekrise. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Windkraft. 

Der Elbe-Weser-Raum bietet zahlreiche Potenziale zur Energiegewinnung, besonders jedoch für die Nutzung von Windkraft. Das am 1. Februar in Kraft getretene Wind-an-Land-Gesetz sieht daher vor, dass in Niedersachsen bis 2027 1,7 Prozent und bis 2032 2,2 Prozent der Landesfläche für Windenergieanlagen zu reservieren sind. Ein hoher Wert, der der besonders windhöffigen Lage des Landes gerecht wird.

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