Bremische Häfen: Umschlag im ersten Halbjahr stark gewachsen

Der Gesamtumschlag über die Bremischen Häfen hat im ersten Halbjahr deutlich zugenommen. Insgesamt wurden von Januar bis Ende Juni 35,2 Mio Tonnen umgeschlagen. Dies sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Zum Beispiel der Containerbereich: Mit einem Zuwachs von 11,1 Prozent liegt der Containerumschlag über dem Vorkrisenniveau. Insgesamt wurden hier 2,59 Mio TEU umgeschlagen, davon alleine im Juni 440.000 TEU. Noch erfolgreicher waren die bremischen Häfen in einem anderen Bereich: 934.000 Fahrzeuge wurden im ersten Halbjahr in den bremischen Häfen umgeschlagen, eine Steigerung von 34,4 Prozent. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Fahrzeugumschlag im ersten Halbjahr 2020 pandemiebedingt besonders stark eingebrochen war. 

Das Halbjahresergebnis in totalen Zahlen: In Bremerhaven wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 29,2 Mio Tonnen umgeschlagen, in Bremen 6,035 Mio Tonnen. Hier ist der Zuwachs mit 26,5 Prozent besonders deutlich ausgefallen.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Bremen: Projektauftrag zur Digitalisierung des Beschaffungs- und Vergabeprozesses

Die Freie Hansestadt Bremen treibt die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland weiter voran. Im Zentrum eines neuen Projektauftrags steht die Verbesserung des Prozesses für Unternehmen bei der öffentlichen Vergabe. Eine ganze Reihe von Verwaltungsleistungen werden digitalisiert und miteinander verzahnt, mit denen Unternehmen an Ausschreibungsprozessen beteiligt und öffentliche Beschaffungen organisiert werden. Durch eine bundeseinheitliche Lösung sollen zukünftig möglichst viele Unternehmen für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen gewonnen werden. Mit der Umsetzung des neuen Digitalisierungsprojektes knüpft Bremen an den Erfolg bei der Entwicklung der E-Rechnung an.

Finanziert wird das Projekt aus Konjunkturmitteln des Bundes im Digitalisierungsprogramm „Onlinezugangsgesetz-Föderal“ („OZG-Föderal“). Im Juni wurde der Bremer Projektantrag mit einem Volumen von etwa 30 Millionen Euro durch das Bundesinnenministerium bewilligt. Das kürzlich gestartete Projekt wird im sogenannten Nachnutzungsmodell „Einer für Alle“ (EfA) umgesetzt. Das EfA-Prinzip folgt der Idee der Arbeitsteilung: ein Bundesland entwickelt eine Lösung für alle föderalen Ebenen und die anderen Bundesländer. Diese bundeseinheitliche Lösung muss demnach nur einmal entwickelt werden. Die Umsetzung nach diesem Prinzip spart Zeit, Ressourcen und Kosten. Konkret heißt das, nach Projektabschluss können sich die Behörden anderer Bundesländer und Kommunen über standardisierte Schnittstellen an die in Bremen produzierten und weiterentwickelten Lösungen anbinden.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

IHK Oldenburg: Weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2021

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oldenburger Land ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 45 Prozent gefallen. 77 Unternehmen meldeten sich zahlungsunfähig, 62 Unternehmen weniger als im ersten Halbjahr 2020. Niedersachsenweit fiel die entsprechende Zahl um 23 Prozent. Das berichtet die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) auf Grundlage von Daten des Landesamtes für Statistik Niedersachsen. 

„Ein Grund für die bislang niedrige Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist die in der Corona-Krise zeitweise ausgesetzte Insolvenzantragspflicht für zahlungsunfähige und überschuldete Unternehmen. Sie gilt erst seit Mai 2021 wieder in vollem Umfang“, erläutert Felix Jahn, Geschäftsführer bei der IHK. „Die jüngste Insolvenzzahlen werden folglich nicht die tatsächlich finanzielle Lage widerspiegeln.“ Die Ertragslage vieler Betriebe sei schlecht, wie die jüngste Konjunkturumfrage der IHK gezeigt habe. Das gelte insbesondere für die vom Lockdown hart getroffenen Branchen Einzelhandel, Gastgewerbe und personenbezogene Dienstleister. 

Die IHK bietet Unternehmen, die in Schwierigkeiten sind, Unterstützung an. So findet der nächste Sprechtag „Unterstützung im Krisenfall: Runder Tisch" am 17. September 2021 ab 9 Uhr per Videokonferenz statt.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Stromerzeugung in Niedersachsen: Mehr als 50 Prozent aus erneuerbarer Energie

Der Anteil erneuerbarer Energieträger wie Windkraft, Biomasse, Solarenergie und Wasserkraft an der Bruttostromerzeugung erreichte im Jahr 2019 in Niedersachsen mit 52,1 Prozent eine neue Höchstmarke.

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilte, betrug die Stromerzeugung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen, der Industrie und sonstiger Marktteilnehmer mit dezentralen Anlagen in den Bereichen Windkraft, Biomasse oder Photovoltaik insgesamt rund 89,4 Mrd. kWh und blieb auf dem Niveau des Jahres 2018 (89,2 Mrd. kWh).

In Niedersachsen leistete allein die Windkraft an Land und auf See mit zusammen 33,8 Mrd. kWh den höchsten Beitrag aller Energieträger. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erbrachte im Jahr 2019 insgesamt 46,6 Mrd. kWh. Die Windkraft hatte daran einen Anteil von 72,6 Prozent, gefolgt von der Biomasse mit 19,6 Prozent und der Photovoltaik und der Wasserkraft mit zusammen 7,8 Prozent.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Oldenburger Forscher bauen Master-Studiengang in Ostafrika weiter aus

Oldenburger Wirtschaftsinformatiker um Prof. Dr. Jorge Marx Gómez haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Partnern in Tansania ein Exzellenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien aufgebaut. Dem Projekt „Centre of Excellence for ICT in East Africa“ (CENIT@EA) folgt nun das Projekt „German-African Higher Education Excellence Centre in the East African Community“ (dskills@ea-CENIT@EA) nach. Es setzt die begonnenen Maßnahmen weiter um und erweitert diese, um das Exzellenzzentrum langfristig in lokale Hände zu übergeben.

Die Fördersumme von 4,2 Millionen Euro für das im Juli gestartete Folgeprojekt stellen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und der Deutsche Akademische Austauschdienst bereit. Im Mittelpunkt steht der 2019 im Rahmen des Vorgängerprojekts implementierte Master-Studiengang „Embedded and Mobile Systems“ an der Nelson Mandela African Institution of Science and Technology (NM-AIST) in Arusha, Tanzania. Er beschäftigt sich mit eingebetteten und mobilen Systemen, also Computersystemen, die Geräte wie Fernseher, Waschmaschinen, selbstfahrende Autos oder auch Smartphones steuern und überwachen. Die Studierenden absolvieren ein zweijähriges Programm mit theoretischen Grundlagen der Informationswissenschaft und praktischen Methoden der Software-Entwicklung. Das neue Projekt will die Qualität des Studiengangs weiter steigern, ihn an die Anforderungen der Industrie in Ostafrika anpassen und reakkreditieren. Dies soll dazu beitragen, die Abwanderung von Fachkräften zu reduzieren.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

Newsletter abbestellen