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Mehr Platz für junge Unternehmen und Gründer: BITZ-LAB eröffnet
Das Bremer Innovations- und Technologiezentrum (BITZ) hat einen Anbau mit 36 flexibel nutzbaren Raumeinheiten für moderne Büro- und Laborflächen eröffnet. Zwei Unternehmen sind bereits in das "BITZ-LAB" eingezogen, weitere sollen in Kürze folgen. Parallel startete der Betreiber, die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, eine Kooperation mit dem Branchenverband Life Sciences e.V.
"Das BITZ leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Bremens, weil es Gründern und jungen Unternehmen die passenden Startbedingungen für ihre berufliche Selbstständigkeit bietet", so Wirtschaftssenator Martin Günthner anlässlich der Eröffnung. "Mit dem BITZ-LAB haben wir die Kapazitäten des Gründerzentrums erweitert und die Zukunftsfähigkeit des Zentrums gesichert."
Die WFB hat die Immobilie seit 2005 schrittweise modernisiert. Als wichtigste Investition wurde nun der neue Anbau im Innenhof des Gründerzentrums errichtet. Entstanden sind moderne Büros und Laborflächen auf 1.400 Quadratmetern Nutzfläche.
"Die Nachfrage in unserem Gründerzentrum ist kontinuierlich hoch, sie hat sich jedoch von Produktionshallen hin zu Laboren verlagert", erläutert Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. "Diesen Trend haben wir aufgegriffen und das BITZ-LAB konzipiert."
Zusammenarbeit mit Branchenverband Life Science startet
Zeitgleich mit der Eröffnung der neuen Räume startet auch eine neue Kooperation: "Der Unternehmensverband Life Sciences e.V. und die WFB haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Existenzgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich zu fördern", berichtet Boris Oberheitmann, 1. Vorsitzender des Verbands. "Damit wollen wir vor allem Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter erreichen und sie bei ihren Gründungsabsichten unterstützen."
Während sich die Wirtschaftsförderer mit ihren Beratungsangeboten, Fördermaßnahmen und dem BITZ-LAB in die Kooperation einbringen, steht der Verband den Gründern beratend als Pate und als potenzieller Kunde zur Seite.
Die Bauarbeiten für das BITZ-LAB starteten im Mai 2010. Das Vorhaben kostete rund 4,24 Millionen Euro und wurde aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung (2,7 Millionen Euro) und aus Eigenmitteln der WFB bezahlt, die sich später durch Mieteinnahmen refinanzieren sollen. Das Technologie- und Gründerzentrum BITZ steht in der Fahrenheitstraße, in direkter Nachbarschaft Universität Bremen.
Seit seiner Gründung 1986 hat das BITZ 262 Existenzgründern und jungen Unternehmen kostengünstige Räumlichkeiten und umfassende Dienstleistungen für den Start in die berufliche Selbstständigkeit geboten. 218 Firmen sind mittlerweile ausgezogen und haben in den meisten Fällen eigene Firmensitze oder Produktionsstätten in Bremen eröffnet.
Weitere Informationen: www.technologiezentren-bremen.de



