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Gemeinsam für den Klimaschutz forschen
Deutschland hat sich als Wegbereiter für den Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen die Energieproduktivität gegenüber 1990 verdoppelt und die Kohlendioxid-Emissionen um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Zur Erreichung dieses Ziels bietet die Bundesregierung eine Förderung an. Diese unterstützt Wissenschaft und Wirtschaft, gemeinsam innovative Technologien und Verfahren zu entwickeln und zu erproben, die sich mit chemischen Prozessen und der stofflichen Nutzung von Kohlendioxid- beschäftigen. Zukunftsweisend sind Lösungen, die den Rohstoff- und Energieeinsatz optimieren und gleichzeitig zur Emissionsminderung von Treibhausgasen führen.
Für eine Effizienzsteigerung kann in ressourcenintensiven Wirtschaftsbereichen wie der Chemie eine besonders große Hebelwirkung erreicht werden. Deshalb wird der Schwerpunkt vor allem auf chemische Prozesse mit hohem Primärenergie- und Materialeinsatz gelegt, beispielsweise die Herstellung von chemischen Grundstoffen und deren Weiterverarbeitung zu Zwischen- oder Endprodukten. Die Entwicklung und breite Anwendung funktionaler Lösemittel als wesentliche Maßnahme für die Verringerung von klimarelevanten Emissionen wie CO2 oder leichtflüchtiger organischer Verbindungen (VOC) sind ein weiterer Schwerpunkt. Wichtige Innovationsimpulse können auch von den Zulieferern der Prozessindustrie sowie unternehmensnahen Dienstleistern (z.B. Maschinen- und Anlagenhersteller) ausgehen.
Die Förderung richtet sich an Verbundprojekte von Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die auf eine Umsetzung ihrer Ergebnisse ausgerichtet sind und daher einen substanziellen Beitrag zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz erwarten lassen, insbesondere bei Grundstoffen und chemischen Prozessen.
- Detaillierte Informationen finden in Frage kommende Unternehmen oder Einrichtungen unter www.bmbf.de/foerderungen/13707.php.
- Beratung und Unterstützung bei der Einreichung der gewünschten Projektskizzen bekommen Interessierte bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen der „initiative umwelt unternehmen.
- Dr. Detlef Pukrop, verantwortlicher Projektleiter bei der WFB, ist unter Telefon 0421–9600-346 oder per E-Mail unter detlef.pukrop@wfb-bremen.de zu erreichen.
Die Projektideen müssen dem zuständigen Projektträger in Bonn bis zum 30. November 2010 vorliegen.
Die „initiative umwelt unternehmen“ ist eine Gemeinschaftsinitiative des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und der RKW Bremen GmbH, in Kooperation mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und der Bremer Energie-Konsens GmbH.



