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Forscher gründen Medienagentur für die Wissenschaft
Die effektive Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte gehört mittlerweile zu den Kernkompetenzen, um in der Wissenschaft erfolgreich zu sein. Nach ihrer Promotion am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPIMM) Bremen haben die Forscher Dennis Fink und Wolfgang Hankeln daher nun eine Medienagentur für die Wissenschaft gegründet: "Mediomix" heißt das junge Unternehmen.
"Von zentraler Bedeutung ist dabei die inhaltliche Korrektheit", erläutert Firmengründer Hankeln. Dennis Fink ergänzt: "Die Kunst besteht darin, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren, ohne jedoch zu stark zu vereinfachen. Unser Ziel ist es, die oft sehr komplexen Themen verständlich zu machen. Denn gute Darstellungen unterstützen den Erkenntnisprozess."
Die Palette der Dienstleistungen reicht von der Erstellung von Content über die Präsentation der Inhalte im Internet (Content Management) bis zur Schulung, wie man multimedialen Content selbst erstellt. "Wir stellen uns anfangs breit auf und sind selbst gespannt, wo die Reise hingeht“, so Fink.
Was das konkret bedeutet und wie sich aktuelle Forschungsinhalte darstellen lassen, zeigten die Gründer vom 1. bis zum 5. Juni 2012 im Lübecker Rathaus. Dort präsentierten die beiden Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Kollegen und Manfred Schlösser aus der MPI-Pressestelle im Rahmen eines Wettbewerbs des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft ihr Exponat "Mikroorganismen: Die größten Chemiker der Natur". Die Bremer gewannen den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis.
Als Mentor begleitet Prof. Frank Oliver Glöckner vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie das Projekt. Gefördert wird es finanziell durch das EXIST-Gründerstipendium, eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und des Europäischen Sozialfond (ESF).
Weitere tatkräftige Unterstützung und organisatorische Hilfe erhält das Projekt vom MPIMM und der Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von Unternehmerischem Denken, Gründung und Entrepreneurship (BRIDGE).
Das Projekt ist nach Meinung aller Beteiligten ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit in der Unterstützung von Existenzgründern: "Diese ist besonders dann erfolgreich, wenn die Schnittstelle zwischen der Universität Bremen und den Instituten auf dem Uni-Campus reibungslos funktioniert", sagt Martin Heinlein, Geschäftsführer des BRIDGE-Verbundes. "Dies konnte mit mediomix erstmalig mustergültig realisiert werden."
Weitere Informationen:
Mediomix
www.mediomix.de
Hochschulinitiative BRIDGE, Universität Bremen
www.bridge-online.de
Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie
www.mpi-bremen.de



