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Freitag, 26.02.2016

Arbeiten für den OTB: Spezialisten suchen am Wesergrund nach Kampfmitteln

Die Arbeiten für den Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) sind in eine neue Phase getreten. Am Blexer Bogen lässt die Hafengesellschaft Bremenports seit einigen Tagen nach Kampfmitteln und anderen Störkörpern suchen. Wie Geschäftsführer Robert Howe mitteilte, sind auf der Weser dafür täglich bis zu vier Schiffe im Einsatz: ein Peilschiff, ein Tauch- und Kranschiff, ein Rettungs- und Munitionsboot sowie ein Ponton.

"Die Arbeiten kommen gut voran", sagte Howe. "Die Spezialisten nehmen sich jeden Tag mehrere Bergungspunkte vor. Hat das Peilschiff eine verdächtige Stelle geortet, wird das Tauch- und Kranschiff mit Hilfe des Ortungssystems GPS punktgenau auf Position gebracht." Störende Gegenstände wie alte Drahtseile, Blechteile, Wasserbausteine oder Betonreste werden angeschlagen und anschließend vom Kran auf den Ponton verladen. Howe: "Wird ein Kampfmittel gefunden, bestimmt der Kampfmittelräumdienst Bremen das weitere Vorgehen."

Auf dem Tauch- und Kranschiff arbeiten Taucher, Schiffsführer, Signalmann, Geräteführer und Decksmann. Howe rechnet damit, dass die wasserseitigen Kampfmittelräumarbeiten in etwa sechs Monaten beendet werden. Dieser Teil des OTB-Projekts sei mit Kosten von etwa 3,5 Millionen Euro verbunden. Am Rand des ehemaligen Flughafengeländes werde jetzt ebenfalls nach Kampfmitteln und anderen Hindernissen gesucht. Dafür wurde im Januar eine mehrere Hektar große Fläche am westlichen Rand der ehemaligen Start- und Landebahn gerodet.


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