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Niedersächsischer Hafentag: Bode fordert Ausbau der Häfen
Knapp 500 Gäste zählte die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen zum „20. Niedersächsischen Hafentag“ in Emden. In seiner Festrede setzte Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode auf den Ausbau der Häfen als Grundlage von Wachstum und Beschäftigung. Thomas Zernechel, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Logistics, erklärte den Hafenstandort Emden zu einem wichtigen Glied in der Logistikkette des Automobilkonzerns.
Vor etwa 500 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien eröffnete Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der veranstaltenden Seaports of Niedersachsen GmbH, den 20. Niedersächsischen Hafentag in der Nordseehalle in Emden. Er betonte, dass die Betriebe in fast allen niedersächsischen Seehafenstandorten nach dem schwierigen Jahr 2009 im laufenden Jahr 2010 die Umschlagsergebnisse wieder deutlich verbessert hätten.
Für Emdens Oberbürgermeister Alwin Brinkmann war der „20. Niedersächsische Hafentag ein wichtiges Signal für Emden und die Region. Die Seehafenstadt Emden ist ein Job-Motor in der Region - das Herz Emdens bleibt der Hafen." Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit müsse unter anderem die Emspier weiter ausgebaut werden.
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, sprach sich klar dafür aus, die Wirtschaft in Niedersachsen mit gezielten Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur sowie die Hinterlandanbindungen zu unterstützen.
Als Vertreter eines der wichtigsten Kunden des Seehafen Emden referierte Thomas Zernechel in seiner Funktion als Leiter der Volkswagen-Konzernlogistik und als Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Logistics über Emden als automobile Drehscheibe für Volkswagen. In Emden werden Fahrzeuge aller Konzernmarken aus den europäischen und Überseestandorten umgeschlagen.
Rund 750 Schiffe, 50.000 Waggons und 25.000 Lkw kommen pro Jahr an die Emsmündung um Autos anzuliefern oder abzuholen. An jedem Arbeitstag durchlaufen rund 5.000 Fahrzeuge den Hafen. In Summe sind das mehr als 1 Million Fahrzeuge pro Jahr - Tendenz steigend.



